An den Ständen wird nach Geschenken gestöbert. 	(Fotos: udo)
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An den Ständen wird nach Geschenken gestöbert. (Fotos: udo)

Markttreiben mit viel Musik, Geschichten und Stockbrot

Niddatal-Assenheim (udo). Das Wetter war kühl und trocken. Besser hätten die äußeren Bedingungen beim Weihnachtsmarkt der evangelischen Kirchengemeinde nicht sein können. Pfarrerin Rita Mick-Solle und Marktleiter Horst Reinhardt zeigten sich entsprechend zufrieden.

Dass der Markt nicht mehr wie früher im Mühlenhof oder in der Mühlenstraße stattfindet, hat sich bewährt. Mick-Solle zog nach dem Gottesdienst mit ihrer Trompete und den Singkindern zum Gemeindehaus und eröffnete den Markt. Dort stellten Hobbykünstler ihre Arbeiten aus und boten Bilder, Kalender, Karten und Weihnachtssachen aller Art an. Oben im kleinen Saal wurde gebastelt.

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Der Verein Kulturelles und Kommunales (KuK) hatte in der ehemaligen Synagoge seinen Kramladen aufgebaut. Dort wurden originelle Glas- und Porzellanwaren sowie Schmuck angeboten. Zwei neue heimatkundliche KuK-Publikationen, an denen Karl Meisinger und Eckhardt Riescher jahrelang gearbeitet hatten, wurden im Gemeindehaus verkauft: der Bildkalender über das Bauerndorf Assenheim und das Heft (in der Reihe »Assenheimer Blätter«) über das Solmser Ensemble.

Mitglieder der Kirchengemeinde, der evangelischen Kindertagesstätte Schatzkiste und der Vereine boten Speisen und Getränke an. Die Jugendfeuerwehr bereitete Stockbrote und der Gesangverein Frohsinn Winzersteaks. Der Förderverein der Geschwister-Scholl-Schule verkaufte Kaffee und Kuchen. Die Kirchengemeinde spielte in ihrer Tombola, bei der jedes Los gewann, attraktive Preise aus.

Gebäck im Gepäck

Das Ambiente der ans Gemeindehaus angrenzenden Höfe Czempin, Roth und Theis wurde von vielen Besuchern gelobt. Im »Raum der Stille« lasen die »Lions« Sylvia Holy-Grund, Karin Jürgs und Gertrud Mayr den Kleinen besinnliche Geschichten vor. Zwei weitere Niddataler »Institutionen« fehlten beim Weihnachtsmarkt nicht: Nikolaus Jürgen Hagmann kam auf seinem vorweihnachtlich blinkenden Fendt-Oldie Dieselross und hatte Gebäck für die Kinder im Gepäck. Und der zur Weihnachtszeit vielbeschäftigte Musikzug Niddatal machte Station, um die Besucher mit Weihnachtsweisen zu erfreuen. Zur Unterhaltung trug außerdem eine Flötengruppe der Musikschule bei.

Vor dem Weihnachtsmarkt hatten die Singkinder vier Lieder aus dem Weihnachtsmusical »Hört ihr alle Glocken läuten« angestimmt. Sie erweckten damit Vorfreude auf die Familienchristvesper, in der das gesamte Musical aufgeführt wird. Sören Wildenhain begleitete am E-Piano. Gemeinsam wurde der Adventspsalm »Machet die Tore weit« gelesen. Mit einer Hirtengeschichte, die Pfarrerin Mick-Solle vortrug, ging der Gottesdienst zu Ende. Als in der anbrechenden Dämmerung immer mehr Gäste auf den Weihnachtsmarkt strömten, fasste die Pfarrerin zusammen: »Es bringt etwas, dass sich die Kirchengemeinde mit aller Manpower für den Weihnachtsmarkt einsetzt.«

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