Kandidat Binsack: Mehr Sachlichkeit

  • Dagmar Bertram
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Niddatal (pm/dab). Der parteilose Bürgermeisterkandidat Dr. Ralf Binsack rügt in einer Pressemitteilung, der Wahlkampf nehme Formen an, die Anlass zur Besorgnis böten. »Denn statt sachlich zu bleiben, wird es deutlich persönlich.« Als Beispiel nennt er die Kritik von Amtsinhaber Dr. Bernhard Hertel an der Karnevalsrede von Hermann Rau, und Achim Saßmannshausen (SPD) wolle Grünen-Wählern ins Gewissen reden und zeige mit dem Finger beschuldigend auf Michael Hahn (CDU) und Christian Heyer (FDP).

Sachlicher wäre es, sagt Binsack, wenn sich die Kandidaten zu konkreten Fragen äußern würden, »darunter auch banalen«. Er selbst habe bereits kommuniziert, für maximal zwei Amtszeiten zur Verfügung zu stehen. Ebenso erkläre er nun, dass er im Falle seiner Wahl seine aktuelle Arbeitsstelle sofort kündigen würde, um uneingeschränkt den Aufgaben als Bürgermeister nachkommen zu können.

Binsack bemängelt weiterhin, dass Hertel und Hahn viele Themen nicht aufgegriffen hätten und zählt auf: internationale Städtepartnerschaften, Solarpark, regelmäßige Bürgerversammlungen, stabile Steuern und Gebühren und Stopp von Neubaugebieten.

Binsack: »Für die Bürger Niddatals dürfte es wichtig sein zu wissen, was sie nach der Wahl zu erwarten haben.« Von ihm seien dies: sofortige Kündigung seiner derzeitigen Stelle, Aufnahme erster Gespräche mit den lokalen Parteien von April bis Juni sowie Themenabende mit den Bürgern (z. B. Kitaplätze, Städtepartnerschaft); Gespräche mit den Verwaltungsmitarbeitern, Klärung der Aufgaben; Analyse der finanziellen Situation: Warum gibt es Probleme mit dem Haushalt? Welche Gelder haben wir wofür zur Verfügung, welche können wir zusätzlich beantragen? Gespräche mit Bürgermeistern in Nachbarstädten und dem Landrat: Was kann Niddatal von anderen Städten lernen, wie kann uns der Kreis unterstützen? Bürgerversammlung Anfang Oktober: »Nach fast 100 Tagen im Amt ist es Zeit, direkt Rede und Antwort zu stehen.«

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