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Die Freiwilligen bei ihrem Arbeitseinsatz im Ahrtal.

Helfende Hände im Hochwassergebiet

  • VonUdo Dickenberger
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Niddatal (udo). Sechs Niddataler Feuerwehrleute sind zusammen mit 30 weiteren Freiwilligen der Aktion »Helfende Hände Wetterau« in das Ahrtal gefahren. Die Freiwilligen reisten mit einem Bus an, den der Kreisfeuerwehrverband Wetterau geordert hatte. Am Treffpunkt der Organisation angekommen, wurden den Helfern vier Einsatzstellen in Sinzig bei Bad Neuenahr sowie Werkzeug und ausreichende Verpflegung zugeteilt.

Die Hauptaufgabe der Niddataler Helfer war es, den feuchten Putz von den Wänden eines Reihenhauses zu beseitigen. Das Haus war bis in die erste Etage mit Wasser vollgelaufen. Drei Helfer arbeiten zusammen mit dem Eigentümer und seinem Sohn im Erdgeschoss. Eine aus neun Freiwilligen bestehende Gruppe konnte sich auf den Keller konzentrieren.

Jeder kann und darf helfen

Der Putz wurde von der Wand gestemmt und mithilfe einer Eimerrutsche abtransportiert. Abends sammelte der Bus alle Akteure wieder ein, und nachdem das Werkzeug zum Treffpunkt zurückgebracht worden war, konnte die Heimreise angetreten werden. Auf der Rückfahrt hatten die Helfer Zeit, um über das Erlebte nachzudenken. Für sie war es ein eintägiger Einsatz, für die Betroffenen wird es ein jahrelanger Kraftakt sein.

Im Ahrtal wird weiterhin viel Hilfe benötigt - für viele Teilnehmer der Fahrt wird es nicht der letzte Einsatz dort gewesen sein. Im Kreisfeuerwehrverband laufen bereits die Vorbereitungen für einen weiteren Einsatz der »Helfenden Hände Wetterau«. An diesen privaten Einsätzen darf - unabhängig davon ob Feuerwehrmann oder nicht - jeder teilnehmen.

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