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Diesmal soll die Entscheidung endgültig sein: Der Gollacker wird kein Baugebiet. ARCHIVFOTO: NICI MERZ

Gollacker wird (wieder) beerdigt

  • David Heßler
    VonDavid Heßler
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Niddatal (hed). Ob es diesmal endgültig ist? Die neue CDU-geführte Mehrheit in Niddatal will die Pläne für das Baugebiet Gollacker zwischen Bruchenbrücken und Assenheim ad acta legen. Mal wieder.

Bereits Ende 2012 hatten CDU und Grüne das mögliche Neubaugebiet per Beschluss beerdigt - die rot-rote Koalition hatte den Gollacker aber wieder aus der Schublade geholt. Mit Niddatal als Modellkommune für eine »Plus-Energie-Siedlung« schien auch endlich eine Perspektive gefunden zu sein, um die vor über zwei Jahrzehnten begonnenen Planungen abschließen zu können. Trotz etlicher Sitzungen, Gutachten und vielen Streitereien um bezahlbaren Wohnraum, Wasserversorgung und Straßenanbindung ist zuletzt aber kaum etwas passiert.

Für die Stadtverordnetenversammlung heute Abend, 20 Uhr im Bürgerhaus Ilbenstadt, beantragen CDU, Grüne und FDP; den 2017er-Beschlusses zur Wiederaufnahme der Planungen aufzuheben. Die städtebaulichen, ökologischen, ökonomischen und bautechnischen Bedenken seien noch immer nicht ausgeräumt, heißt es. Die Fraktionen wollen sich zudem für die Änderung des Flächennutzungsplans einsetzen, damit aus der »Wohnbaufläche« wieder eine »Vorrangfläche Landwirtschaft« wird. Die Frage, wo Niddatal künftig wachsen kann, soll ebenfalls in der Sitzung beantwortet werden. Auf der Agenda stehen Vorschläge für Baugebiete in Ilbenstadt (zwischen Bürgerhaus und Zimmetwald) und Kaichen (Am alten Erbstädter Weg).

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