Geschichte zu Weihnachten fällt doch aus

  • vonred Redaktion
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Niddatal-Assenheim(pm). Die massiven Corona-Fallzahlen führen nun auch bei der Theatergruppe Assenheim zur Absage der Wintervorstellungen. Alles lief zunächst auf Hochtouren: Die Kulissen waren gebaut und fertig gemalt, die Kostüme genäht, die Musikarrangements geschrieben, die Darsteller und Musiker probten fleißig und sogar der Vorverkauf lief bereits sehr gut an - doch dann begann der Inzidenzwert im Wetteraukreis rasch zu steigen, und der Vorstand der Theatergruppe Assenheim musste die Lage wieder neu bewerten.

Und das, obwohl man ein Hygiene- und Sicherheitskonzepte ausgearbeitet hatte: Geprobt wird in Kleingruppen mit Mund-Nase-Bedeckung und Abstand. Für die Aufführungen wurden neue Sitzpläne erarbeitet, und zahlreiche Helfer sollten für die Einhaltung der Vorschriften sorgen. "Unser Konzept war schon bei Planungsbeginn darauf ausgelegt, die Kultur wiederzubeleben und dies finanziell gesichert. Mit jetzt nur noch maximal 100 Besuchern im Dolce-Theater können wir die Fixkosten als auch die Produktionskosten für Technik, Miete, Sicherheitsdienst etc. nicht mehr decken", so Gesamtleiter Norbert Deforth.

Aufgrund des Hygienekonzeptes wird die Theatergruppe dennoch an dem Stück "Eine Weihnachtsgeschichte" festhalten und es somit nicht im November und Dezember, sondern im Sommer nächsten Jahr mit dem Untertitel "gedrittelt und verschoben" als Musical aufführen. Damit werden im nächsten Jahr drei Produktionen über die Bühne gehen. Die Produktion des Kinder- und Jugendensembles, "Die Schneekönigin", im Juni und das Nibelungen-Projekt Ende des Jahres sind schon terminiert worden.

Die bereits gekauften Eintrittskarten für "Eine Weihnachtsgeschichte" behalten ihre Gültigkeit und können 2021 auch für andere Veranstaltungen der Theatergruppe eingetauscht werden. Darüber hinaus gibt es natürlich auch die Möglichkeit der Ticketpreis-Rückerstattung. Weitere Informationen dazu gibt es auf der Website www.tgass.de.

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