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Pfarrer Michael Himmelreich feiert seinen ersten Gottesdienst in Assenheim.

Freude auf Begegnungen mit den Menschen

  • VonUdo Dickenberger
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Niddatal (udo). Pfarrer Michael Himmelreich hat am Sonntagnachmittag in der Kirche in Assenheim seinen ersten Gottesdienst in Niddatal gefeiert. Himmelreich war bislang in anderen Gemeinden als Pfarrvikar tätig. Er ist 33 Jahre alt, verheiratet und hat drei Kinder. Er tritt seine erste Pfarrstelle in Assenheim an. Er betreut innerhalb des Kooperationsraumes außerdem die Kirchengemeinde Ilbenstadt.

Himmelreich kam während seiner Schulzeit auf dem Fahrrad zum ersten Mal durch Assenheim und Ilbenstadt, als er von Ober-Eschbach aus die Wetterau durchquerte. Nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr studierte er Theologie in Frankfurt und Jerusalem. Am Studium interessierte ihn das freie und offene Lernen. Besonders widmete er sich den biblischen Fächern und theologischen Themen, die das Verhältnis von Judentum und Christentum betreffen.

In Eckenheim absolvierte er seine praktische Ausbildung in der Nazareth-Gemeinde. Ein Jahr arbeitete er als Religionslehrer an einer Berufsschule. Bereichernd sei in diesem Beruf, mit Schülern verschiedener Religionen über Lebens- und Glaubensthemen zu sprechen.

Die Verschmelzung des Gottesdienstes mit der Gestaltung der Gemeinde und das Miteinander ließen ihn Pfarrer werden: »Insofern freue ich mich gerade besonders auf die Begegnungen mit Ihnen und den Menschen vor Ort«, erklärte der Seelsorger.

Orientierung durch die Bergpredigt

An der Orgel spielte Martin Saltzwedel. Andrea Bocian las aus Jeremia. Als Kanon wurde das Lied »Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht« gesungen. Himmelreich predigte über das Haus, das auf Fels gebaut ist. Die Bergpredigt sei ein Feuerwerk, das Orientierung gibt. Gott lasse es regnen über Gerechte und Ungerechte. Mit dem Mitmenschen solle man umgehen, wie man es umgekehrt für sich wünscht. Der Mensch habe sich die Welt nicht nur untertan gemacht, sondern eine Knechtschaft errichtet, so Himmelreich.

Mehrere Verse der Bergpredigt variierten die goldene Regel, den Menschen ehrlich entgegenzutreten, damit ihre Reaktion ebenso ausfalle.

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