Im Tümpel neben der Feuerwehr sprudelt die Fontäne wieder. 	FOTO: UDO
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Im Tümpel neben der Feuerwehr sprudelt die Fontäne wieder. FOTO: UDO

Die Fontäne sprudelt wieder

  • vonUdo Dickenberger
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Niddatal-Ilbenstadt (udo). Anwohner konstatieren erfreut, dass die Fontäne am sogenannten Löschteich wieder sprudelt, nachdem zwei Tage lang Schlamm aus dem Tümpel entfernt worden war. Zu hoffen ist, dass damit auch die Geruchsbelästigung der letzten Wochen verschwindet. Thomas Herdt, der Leiter der Stadtwerke, erklärt, dass der »Löschteich« verlandet war.

Der Schlamm musste ausgeputzt werden. Bilden sich Faulgase, führt dies zu einer Geruchsbelästigung und das Gewässer droht zu kippen. Zu erwarten ist laut Herdt, dass sich der Wasserspiegel wieder auf das Niveau des Grundwassers einpendelt und dann für die nächsten Jahre »wieder alles in Ordnung« ist. Herdt weist darauf hin, dass die Arbeiten vor der Vegetationsperiode abgeschlossen wurden. Der »Löschteich« liegt auf dem Areal des früheren Flusslaufs, der an der Klostermühle vorbei unter den Augen der Statue des heiligen Johannes von Nepomuk die alte Brücke aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts passierte. Relikte des alten Flusslaufs sind der Anlagenring und der Altarm. Der »Löschteich« liegt wie die nahe »neue« Nidda etwa 114 Meter über dem Meeresspiegel. Aus Feuerwehrkreisen verlautet, die Stadt sei schon seit Jahren darum gebeten worden, den Teich aus- zubaggern, »weil er so gestunken hat«. Stadtbrandinspektor Alexander Merkelbach hebt hervor, dass zwar umgangssprachlich vom »Löschteich« die Rede sei, dass es sich jedoch nur um einen »Tümpel am Gerätehaus« handele, der zu wenig Wasser enthalte und keine Saugstellen habe. Der Wasserstand hänge stets vom Pegel der Nidda ab. Außerdem müsse ein richtiger Löschteich eingezäunt sein. Im Einsatz würde die Feuerwehr das Wasser aus der Nidda holen und nicht aus dem Tümpel.

Das ernüchtert. Immerhin sprudelt die Fontäne wieder. Sie war schon lange vor den Baggerarbeiten ausgefallen, weil das Kabel defekt war. Es konnte jetzt vom Bauhofmitarbeiter und Feuerwehraktiven Markus Macker repariert werden.

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