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Sie sind die neuen Magistratsmitglieder (v. l.) Kurt Meisinger, Petra Kremer, Manuel Klein (alle CDU), Erhard Reiter (SPD), Markus Nikleniewicz (Grüne) und Peter Schmitz (FDP).

Florian Porth neuer Parlamentschef

  • vonUdo Dickenberger
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Niddatal (udo). Florian Porth (CDU) wurde in der konstituierenden Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am Donnerstag im Bürgerhaus Ilbenstadt zum Stadtverordnetenvorsteher gewählt. Er versprach Parteiunabhängigkeit und bat um gegenseitigen Respekt. Stellvertreter sind Gerhard Einhoff (CDU), Sabine Jantzen (Grüne), Ariane Streicher (SPD), Christian Heyer (FDP) und Reinhard Frische (Linke).

In einer späteren Sitzung soll die Satzung dergestalt geändert werden, dass die Zahl der Stellvertreter von zwei auf fünf erhöht wird.

Bürgermeister Michael Hahn (CDU) gratulierte den Fraktionsvorsitzenden Gerhard Einhoff (CDU), Oliver Seuss (Grüne), Christian Heyer (FDP), Reinhard Frische (Linke) und Stefan Koschorr (SPD). Sven Schäfer (CDU) rückt für Michael Hahn, der nur als Zugpferd auf der Liste stand, ins Parlament nach, Leon Veith (CDU) für Katja Merz.

Der Altersvorsitzende Kurt Meisinger (CDU) hob die Sacharbeit hervor, die immer im Vordergrund stehen müsse. Ein fairer Umgang miteinander sei erforderlich. Man müsse sich nach jeder hitzigen Sitzung verständigen und miteinander reden können. Zum Schriftführer wurde Hauptamtsleiter Volker Herrmann gewählt. Die Weitergeltung der bestehenden Geschäftsordnung wurde beschlossen.

In geheimer Wahl wurden Kurt Meisinger, Petra Kremer, Manuel Klein (alle CDU), Markus Nikleniewicz (Grüne), Erhard Reiter (SPD) und Peter Schmitz (FDP) in den Magistrat gewählt. Für sie rückten Alexander Threm, Friedrich Karl Reinhardt (beide CDU), Marielle Loos (Grüne) und Janine Donndorf (FDP) ins Parlament nach.

Zwei Ausschüsse wurden auf CDU-Vorschlag, dem sich die Grünen anschlossen, eingerichtet: ein Haupt- und Finanzausschuss, in den der frühere Sozialausschuss aufgeht, und ein Bauausschuss. Der SPD-Vorschlag zu einem eigenen Sozialausschuss wurde abgelehnt. Die CDU soll in beiden Ausschüssen je fünf Mitglieder bekommen, die vier weiteren Fraktionen je ein Mitglied. Die Namen werden von den Fraktionen dem Stadtverordnetenvorsteher mitgeteilt. Die Ausschüsse werden sich nach Ostern konstituieren.

In die Betriebskommission des Eigenbetriebs der Stadt wurden Stephanie Michel, Jens Kröll (beide CDU), Rainer Gröschner (Grüne) und Jan Fischer (SPD) sowie deren Stellvertreter Leon Veith, Hanno Schäfer (beide CDU), Bettina Glauer (Grüne) und Stefan Koschorr (SPD) gewählt. Als wirtschaftlich oder technisch besonders erfahrene Mitglieder wurden Benjamin Hermann und Lutz Sierach gewählt.

Bei den Kommunalwahlen hatte die CDU mit 16 Sitzen die absolute Mehrheit erreicht. Die SPD rutschte ab auf sechs Sitze. Die Grünen holten fünf Sitze, die FDP und die Linke jeweils zwei Sitze.

Acht der 19 Tagesordnungspunkte wurden auf einen späteren Termin im April vertagt, darunter die Wahlen von jeweils drei Mitgliedern in drei Abwasserverbände, die Wahlen von acht Mitgliedern im Zweckverband Sozialstation, die Wahlen von Mitgliedern in den Verbandsversammlungen des Regionalverbands Frankfurt-Rhein-Main, der Kommunalen Informationsverarbeitung Hessen, des Wasserverbands Nidda und des Niddaradweg-Zweckverbands.

Florian Porth Stadtverordnetenvorsteher

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