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Entfremdung vom Landleben

  • vonUdo Dickenberger
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Niddatal-Ilbenstadt(udo). Der Landwirtschafts-Erntedankgottesdienst des Regionalbauernverbands Wetterau-Frankfurt fand in diesem Jahr in der Basilika statt. Viele Landwirte waren mit ihren Schleppern angereist, die sie am Rand des Mischgebiets, im Bereich der Straßen "Am Steinacker" und "Am Lohgraben", abstellten. Die Feier wurde von Pfarrer Bernd Richardt zelebriert und begann mit dem Einzug der Teilnehmer in den "Dom der Wetterau", wo sie ihre Erntegaben am Altar ablegten.

Vom Bürgerhaus führte ein Schlepper den Zug der Fußgänger durch den Gottfriedsbogen zur Basilika. Jörg-Alfons Hutter musizierte an der Orgel. Pfarrer Richardt begrüßte die Gäste. Gott für die Gaben der Natur zu danken sei der Sinn des Gottesdienstes. Eine Gesangsgruppe im Chor unterstützte den Gottesdienst.

Der Pfarrer blickte auf das Jahr mit seinen Höhen und Tiefen zurück. Erntedank sei vielen durch ihre Entfremdung vom Landleben und der Landwirtschaft unvertraut geworden. Erntedank sei der Blick auf den Schöpfer, dem wir alles verdanken. Acht Vertreter der Landwirte sagten, wofür zu danken sei. Dank wurde für das Leben, das Wetter, die Elemente, die Früchte, die Familie, die Gemeinsamkeit, den Zusammenhalt, die Hilfe, die Unterstützung, die Freiheit und die Selbstbestimmung ausgesprochen.

Die Lesung aus Genesis galt dem Schöpfungsbericht. Das Evangelium widmete sich dem Stein, der zum Eckstein wurde. Pfarrer Richardt betonte, es gelte in diesen Zeiten, Verantwortung zu zeigen. Bei den Protesten in unserer Zeit, die sich für die Schöpfung einsetzen, stehe der Schöpfer im Hintergrund.

Fürbitten galten der Verantwortung, klugen Entscheidungen und der Weitsicht.

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