Abschied vom aktiven Dienst: Kurt Schmidberger beendet seine Laufbahn bei der Einsatzabteilung der Feuerwehr. FOTO: PM
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Abschied vom aktiven Dienst: Kurt Schmidberger beendet seine Laufbahn bei der Einsatzabteilung der Feuerwehr. FOTO: PM

Ära des Engagements geht zu Ende

  • vonred Redaktion
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Niddatal(pm). Nach 49,5 Jahren scheidet Kurt Schmidberger als aktives Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Kaichen aus, der er im April 1971 beigetreten war. Zur damaligen Zeit kümmerten sich 40 Einsatzkräfte um die Sicherheit der Bevölkerung. Einer von ihnen war Schmidberger, der die Wehr mit handwerklichem Geschick just zu der Zeit bereicherte, als das Gerätehaus umgebaut wurdete, heißt es in einer Laudatio.

Nach vielen Jahren Einsatzbereitschaft übernahm er von 1978 bis 1989 das Amt des Gerätewartes. Zeitgleich betreute er von 1984 bis 1994 die Jugendfeuerwehr. Darüber hinaus wurde er 1989 zum stellvertretenden Wehrführer gewählt, ein Amt, das er bis 1994 innehatte.

Bei weiteren Umbauarbeiten des Gerätehauses konnte sich die Feuerwehr stets auf Schmidbergers helfende Hand verlassen - sei es bei der Verlängerung der Fahrzeughalle oder beim Einbau neuer Duschen und Toiletten.

Am 25. Februar 1994 wurde er zum Wehrführer gewählt und stand bis 2017 an der Spitze der Feuerwehr Kaichen. Mit Wirkung zum 17. März 2017 wurde er zum Ehrenwehrführer ernannt. Schmidberger unterstützte die Wehr in vielerlei Hinsicht, so bei der Beschaffung des Katastrophenschutz-Löschfahrzeugs LF10/6, des neuen Mannschaftstransportfahrzeugs oder während der Planungsphase des Feuerwehrneubaus in der Hochstraße. Bis heute übte er eine Vielzahl von Ämtern aus, unter anderem auch über viele Jahre das Amt des stellvertretenden Stadtbrandinspektors. Auch im Feuerwehrverein engagierte er sich über einen Zeitraum von 20 Jahren als Vorsitzender. 2019 übernahm er das Amt des zweiten Vorsitzenden, das er bis heute innehat. Während seiner aktiven Zeit absolvierte Schmidberger eine Vielzahl von Feuerwehrlehrgängen und -seminaren. Bis zum Ausscheiden als aktive Einsatzkraft am vergangenen Donnerstag war er noch als Atemschutzgeräteträger tätig. "Zusammengefasst kann man sagen, dass sich Kurt in einem besonderen Maß immer für das Wohl der Feuerwehr und deren Einsatzkräfte eingesetzt hat und er auch bis heute immer noch eine helfende Hand hat und jedem mit Rat und Tat zur Seite steht", lobt die Feuerwehr.

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