hed_udo_fron1_050621_4c_1
+
hed_udo_fron1_050621_4c_1

Ein Stück Normalität

  • vonUdo Dickenberger
    schließen

Niddatal-Ilbenstadt (udo). Im Pfarrgarten wurde das Fronleichnamsfest gefeiert. Das Pfarrfest, das sich hätte anschließen sollen, fiel wegen der Gesundheitskrise aus. Jörg Alfons Hutter musizierte am Positiv und Johannes, Hildegard, Daniel und Dominik Braun an den Blasinstrumenten. Im Freien war erstmals wieder erlaubt, die Maske abzunehmen und zu singen.

Fronleichnam ist das Hochfest des Leibes und Blutes Christi. Eigentlich zieht die Prozession durch das Dorf und an vier Freialtären wird aus den vier Evangelien gelesen. Wegen der Pandemie zog man aber nicht durch das Dorf, sondern in abweichender Form durch den Pfarrgarten.

In der großen Zahl der Besucher erkannte Pfarrer Bernd Richardt ein Stück Normalität. Gott sei für die Eucharistie zu danken. Das Evangelium aus Markus galt dem Gründonnerstag. Pfarrer Richardt sprach über das Geschenk der Eucharistie. Jesus sei lebensnotwendig. Fronleichnam habe bis vor 1200 Jahren im Kirchenjahr noch gefehlt. Seine Bedeutung ähnle der des Gründonnerstags, doch könne dieser in der traurigen Karwoche nicht ausdrucksvoll gefeiert werden. Thomas von Aquin habe die Gebete zum Fest geschrieben. Der Segen werde in alle vier Himmelsrichtungen erteilt. Der Mensch sei von Gott umgeben.

Pfarrer Richardt hatte den vier Stationen Themen zugeordnet und gedachte ferner der neuen Teile der großen Gemeinde, die sich in die vier Richtungen erstrecken.

heD_udo_fron2_050621_4c_1

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare