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Prädikant Gerd Schwalm erinnert an leere Regale.

Dankbar für alle Gaben

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Niddatal-Bönstadt (pm). Eine Erntekrone als Symbol für Hoffnung, Glaube, Sorge und Dank wies traditionell am ersten Sonntag nach dem Michaelistag auf den Erntedankgottesdienst in der evangelischen Kirche hin. Innen waren Altar und Gotteshaus üppig mit Blumen, Obst, Gemüse, Getreide und Brot geschmückt. Sie sollten in Dankbarkeit an den Ertrag in Landwirtschaft und Gärten erinnern.

»Schließlich haben wir alle im letzten Jahr Mangel erlebt: leere Regale, ausverkaufte Lebensmittel wie Nudeln, Hefe und Mehl«, erinnerte Prädikant Gerd Schwalm aus Stammheim. In der Predigt nahm er das Gleichnis vom Nadelöhr auf und zog als Fazit: Mit Gott an seiner Seite kann der Mensch sich von unnötigem Ballast lösen und das ewige Leben erfahren.

Im Anschluss wurde ein coronagerechtes Abendmahl gefeiert. Dies stellte einen kleinen Schritt auf dem Weg zurück zur Normalität dar und ermöglichte es, den Gottesdienst stärker als Gemeinschaft zu erleben, wie der Kirchenvorstands mitteilt. Das gelungene Fest lasse hoffen, dass künftig mehr Menschen sonntags in die Kirche gingen.

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