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Damit nichts im Acker landet

  • vonUdo Dickenberger
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Niddatal-Ilbenstadt (udo/hed). Da hat die Stadt schnell reagiert: Die Bewohner des zuletzt entstandenen Neubaugebiets längs der Burg-Gräfenröder Straße hatten gegenüber der WZ darum gebeten, dass auch bei ihnen ein Kotbeutelspender mit Abfalleimer aufgestellt wird. Auf Anfrage bei Bürgermeister Michael Hahn verkündet dieser nun: Ein neuer steht jetzt am Feld.

Mitte letzten Jahres waren in verschiedenen Bereichen in Niddatal zusätzliche Abfalleimer und Kotbeutelspender aufgestellt worden - aber nicht im Neubaugebiet. Hundehalter aus dem Neubaugebiet in Ilbenstadt vermissten die Spender und Eimer auf ihrer Route in die Felder und Wiesen der Umgebung. Zwar gibt es bereits einen Spender im verlängerten Mühlweg, auf dem Weg am südlichen Ende des Neubaugebiets (am Oberflächenwasserrückhaltebecken) waren aber keine Spender und keine Eimer vorhanden. Bis jetzt: »Wir haben auf die neuen Körbe gewartet, jetzt wurden sie angebracht«, teilt Bürgermeister Hahn mit. Er appelliert jedoch an die Hundehalter, die die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner aufsammeln, die Körbe auch zu nutzen. »Oft liegen die Beutel im Acker, weil mancher Hundehalter sie offenbar nicht so weit tragen will.« Schilder hinter der Gymnastikhalle in Ilbenstadt, die auf das Problem hinweisen, seien bereits zwei Wochen nach dem Aufstellen demoliert worden, bemerkt der Rathauschef.

So sehr der Reinlichkeitssinn der hundehaltenden Neubürger längs der Burg-Gräfenröder Straße gelobt werden muss, fragt sich natürlich, weshalb sie bei ihrem Weg ins Feld kommunale Spender und Eimer überhaupt benötigen. Selbstverständlich ist es möglich, Beutel von daheim beim Spaziergang mitzunehmen und diese anschließend in der eigenen Tonne zu entsorgen.

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