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Katholische und evangelischen Gläubige feiern an Christi Himmelfahrt gemeinsam einen Gottesdienst im Ilbenstädter Kirchgarten.

Christus zeigt offenen Himmel

  • VonUdo Dickenberger
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Niddatal/Wöllstadt (udo). An Christi Himmelfahrt haben die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden Assenheim, Bönstadt, Ilbenstadt, Kaichen und Wöllstadt einen ökumenischen Freiluftgottesdienst im Ilbenstädter Kirchgarten gefeiert. Dekan Volkhard Guth und die Pfarrer Simba Burgdorf, Evelyn Giese und Berndt Richardt wirkten dabei mit.

Not der Mitmenschen

Nilane Stegen (Klavier), Elke Lange-Helfrich (Gesang) und Dorothea Grebe (Gesang und Klarinette) musizierten. Anita Weiße begrüßte die Gäste im Namen der evangelischen Kirchengemeinde Ilbenstadt. Pfarrer Burgdorf betonte, Jesus habe den offenen Himmel gezeigt. Derzeit fänden in den Kirchen viele Umstrukturierungen statt. Himmelfahrt sei eine Übung in richtiger Perspektive: »Schaut hin!«

Die Psalmlesung galt dem Herrn, der Himmel und Erde erschaffen hat. Gelesen wurde aus der Apostelgeschichte über die Himmelfahrt. Johannes habe mit Wasser getauft, die Apostel würden mit dem Heiligen Geist getauft werden. Pfarrer Richardt wies darauf hin, dass das Geschehen an Himmelfahrt in das Glaubensbekenntnis einbezogen sei.

Dekan Guth sprach über die Begegnung mit dem Auferstandenen. Die Frage aller Fragen sei gewesen, ob Jesus seine Gottesherrschaft errichten werde. Es bestanden Gründe, das Königreich zu erwarten. Jeder müsse mit unerfüllten Hoffnungen umgehen. Religion finde oft außerhalb der Kirchen statt. Jesus habe sich zuerst den Sündern zugewendet. Die Herrschaft Gottes gelte den Armen. Deutlich sei zu erkennen, dass ein Aufbruch erforderlich sei.

Die Fürbitten wurden von Mitgliedern der Kirchengemeinden gesprochen. Sie galten den Blinden, damit sie die Not der Mitmenschen erkennen.

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