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Bienenstöcke und Insektenhotels

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Niddatal-Ilbenstadt (pm). Die Betreuerinnen der Kinderfeuerwehr Ilbenstadt haben sich einiges einfallen lassen, um sich mit den Kindern unter den derzeitigen Regeln treffen zu können. Die ersten Zusammenkünfte nach der langen Pause fanden alle im Freien statt. Die Gruppe traf sich meist abseits des Gerätehauses, um das Thema »Natur- und Umweltschutz« zu vertiefen.

Nach der Bienenwiese-Pflanzaktion nahm die Gruppe am Insektensommer des NABU teil und zählte gemeinsam Insekten.

Die Kinder waren so fasziniert und interessiert, dass man beim Imker Reinhold Turba anfragte, ob er eine Führung bei seinen Bienen anbieten kann. Unter dem Motto »Mit allen Sinnen« erklärte Turba den Kindern alles Wissenswerte rund um die Bienen. Die Kinder hatten die Möglichkeit, Waben und Bienenwachs zu erkunden, Pollenkörner und Honig zu probieren, das Bienenvolk aus der Nähe zu beobachten und die Arbeitsmaterialien des Imkers kennenzulernen. Am Ende gab es von Ulrike Turba für jedes Kind ein Honigbrötchen.

Nächster Plan: Man wollte gemeinsam ein Insektenhotel bauen. Michael Grub begann mit der Organisation des Vorhabens. Er entwarf ein kleines Insektenhotel, unterstützt von seinem Freund Thomas Jablofonski, der kurzentschlossen das benötigte Holz spendete und auch gleich zuschneiden ließ. Die Gruppe sammelte indes das »Füllmaterial« für die Hotels. Am vergangenen Samstag war es dann so weit. Ein Teil der Kindergruppe traf sich, um die Insektenhotels zusammenzubauen und zu befüllen. Mit Unterstützung von Michael Grub, Peter Kliem, Simon Schulmeier, Alexander Hantl, Jannik Klein und den Jugendfeuerwehrmitgliedern Oliver und Tobias Grub schraubten und hämmerten die Kinder die vorgefertigten Holzstücke »fachmännisch« zusammen. Ausdauer, Konzentration, Teamarbeit und Motorik wurden dabei geschult - unterbrochen allerdings von einem Feuerwehreinsatz. Gemeinsam wurden aber dann die Insektenhotels fertiggestellt, ein Gruppenfoto gemacht, und jedes Kind durfte sich ein »Hotel« mit nach Hause nehmen. Die restlichen werden auf städtischen Flächen aufgestellt.

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