Joerg Weber, Regionalleiter bei Oekogeno, übergibt die nötigen Unterlagen an Bürgermeister Michael Hahn (r.). FOTO: PM
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Joerg Weber, Regionalleiter bei Oekogeno, übergibt die nötigen Unterlagen an Bürgermeister Michael Hahn (r.). FOTO: PM

Bauantrag wird eingereicht

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Niddatal-Ilbenstadt(pm). Das inklusive Bauprojekt im eghemaligen Kloster steht in den Startlöchern. Dieser Tage übergab Joerg Weber, Regionalleiter der Freiburger Genossenschaft Oekogeno, vier Ordner mit Bauantragsunterlagen an Bürgermeister Michael Hahn. Im nächsten Schritt werden diese nun beim Bauamt des Wetteraukreises eingereicht.

"Damit konnte nach langen Vorplanungen, vielen gutachterlichen Expertisen, Änderungen der Bauleitplanung und anschließender Offenlage die erste Phase für den Bau von 35 inklusiven-Mehrgenerationen-Wohnungen im Kloster Ilbenstadt abgeschlossen werden", freute sich Weber.

Hahn geht davon aus, dass es im nächsten Jahr losgehen kann. Zeitgleich mit dem Neubau werde Oekogeno die Restaurierung der historischen Gebäude in Angriff nehmen.

Bei dem Bauprojekt, das bereits in der Konzeptphase zwei Preise des Landes Hessen (2018 und 2020) gewonnen hat, wird laut Weber die Geschichte mit der Gegenwart vereint, indem der Neubau als ökologische Holzkonstruktion gebaut und die historischen Gebäude in ihrer Grundsubstanz unangetastet bleiben. Beide Teilbereiche würden parallel gebaut und sollen bis 2022 bzw. 2023 fertiggestellt sein. Mit dem Projekt werde eine Innenbebauung mitten im Ortskern von Ilbenstadt umgesetzt, die auch für viele weitere Projekte in Hessen Pilotcharakter haben könne.

Zielgruppe für das Mehrgenerationen-Wohnprojekt seien Familien mit Kindern, Seniorinnen und Senioren, Single-Haushalte oder Paare. Besonderer Wert werde auf die Inklusion behinderter Menschen gelegt. In Kooperation mit der Stadt arbeite man daran, das der Klostergarten auch für die Anwohner und die Öffentlichkeit nutzbar bleibt.

Weitere Informationen zum Projekt gibt es unter www.oekogeno-swh.de.

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