Ausschuss stimmt für Baugebiet

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Zwischen dem Bauhof und dem Steinweg soll auf 9724 Quadratmetern ein neues Baugebiet mit 24 Wohneinheiten entstehen. Der Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt und Bauwesen empfahl der Stadtverordnetenversammlung in seiner jüngsten Sitzung die Zustimmung zu den Beschlussvorschlägen und der Offenlage des Bebauungsplans "Am Steinweg".

Zwischen dem Bauhof und dem Steinweg soll auf 9724 Quadratmetern ein neues Baugebiet mit 24 Wohneinheiten entstehen. Der Ausschuss für Stadtplanung, Umwelt und Bauwesen empfahl der Stadtverordnetenversammlung in seiner jüngsten Sitzung die Zustimmung zu den Beschlussvorschlägen und der Offenlage des Bebauungsplans "Am Steinweg".

Der Ausschuss nahm die im Rahmen der Beteiligung der Behörden und der Beteiligung der Öffentlichkeit vorgebrachten Anregungen zur Kenntnis und stimmte den Beschlussvorschlägen zu. Zudem empfahl er der Stadtverordnetenversammlung, die am Mittwoch, 29. August, tagen, den Entwurf des Bebauungsplanes zu beschließen.

Die ehemalige Lagerstätte für Basalt im Tagebau und später als Gemeindedeponie genutzte Fläche zwischen Bauhof und Steinweg soll revitalisiert und einer neuen Nutzung zugeführt werden.

Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst insgesamt 9724 Quadratmeter. Hiervon entfallen auf das Allgemeine Wohngebiet 6972 Quadratmeter, die Verkehrsfläche 2334 Quadratmeter, die Parkplätze 268 Quadratmeter und die Grünflächen 150 Quadratmeter. Diese werden überwiegend dem Allgemeinen Wohngebiet zugeschlagen. Geplant sind Einzel- und Doppelhäuser auf Grundstücken von ca. 210 bis 330 Quadratmeter. Die Flächen befinden sich im Privatbesitz und werden an den Vorhabenträger, die Wengerter Massivhaus GmbH, veräußert. Für das Baugebiet ist der Bau einer Heiz- und Technikzentrale geplant; die Wärmeversorgung des Gebietes erfolgt über eine Pelletsanlage. Auch soll ein städtebaulicher Vertrag abgeschlossen werden, der eine Zahlung des Investors von 150 000 Euro an die Stadt vorsieht, die wegen des Baugebiets weitere Kita-Plätze benötigt.

Oliver Seuss (Grüne) kritisierte das Fehlen diverser ökologischer Vorgaben. Auch fehle der Umweltbericht, dadurch lasse sich grundsätzlich nicht seriös beraten.

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