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Ausflug in die Vergangenheit

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Von: Udo Dickenberger

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Der Musikzug Niddatal spielt auf. © Udo Dickenberger

Niddatal (udo). Assenheim mit Wickstadt, Ilbenstadt, Bönstadt und Kaichen sind seit 1972 verbunden. Anlässlich ihres 50-jährigen Bestehens hatte die Stadt Niddatal deshalb zu einem Akademischen Abend eingeladen. Im Bürgerhaus Assenheim erwartete die Besucherinnen und Besucher am Freitagabend ein Ausflug in die Vergangenheit: Denn ein Programmpunkt war die Zeitreise »50 Jahre Niddatal«.

Lieder zum Geburtstag

Der Akademische Abend begann mit einem Sektempfang. Der Musikzug Niddatal eröffnete unter der Leitung von Alexander Gröb die Veranstaltung mit einer Abfolge heiterer Stücke. Gröb erläuterte den Fliegermarsch und das »Instant Concert«. Er freute sich über die Stille im Saal, die ein konzertantes Musizieren ermöglichte. Bürgermeister Michael Hahn begrüßte das Publikum.

Kurt Meisinger und Thomas Lummitsch blickten im Anschluss auf die Geschichte zurück. Sie hoben die Unterschiedlichkeit der Stadtteile hervor und gaben einen Überblick über deren Entwicklung. Außerdem betrachteten Meisinger und Lummitsch die Vereine, die in verschiedenen Epochen entstanden sind. Ein Exkurs galt den Bedingungen der Kommunalreform und den Personenkonstellationen. Die Namensfindung war eine eigene Geschichte wert.

Die Formation »A Cappella« des Gesangvereins Eintracht Kaichen hatte Geburtstagssongs vorbereitet. Ein »A Cappella«-Lied über den Spargel- und Zuckerrübenanbau schloss sich an.

Danach gab Bürgermeister Hahn einen Überblick über die Aussichten des Gemeinwesens. In Ilbenstadt wurde der Grundstein für die Kita gelegt. In Ilbenstadt und Kaichen entstehen Baugebiete. Und ein gemeinsames Feuerwehrgerätehaus für Ilbenstadt und Assenheim wird erwogen, zählte Hahn auf.

Der Stadtverordnetenvorsteher Florian Porth gratulierte und erinnerte an wichtige Momente. Augenmaß müsse die Devise sein, betonte er. Der Kreisbeigeordnete Matthias Walther gratulierte für den Wetteraukreis, der heuer ebenfalls sein 50-jähriges Bestehen feiert. Die Weichen für eine zukunftsorientierte Entwicklung seien gestellt, sagte Walther, die Sanierung der Ortsdurchfahrt Bönstadt stehe an. Norbert Deforth grüßte für den Vereinsring Assenheim. Die Vereine seien für das kommunale Leben wichtig.

Nach der Zeitreise und den Grußworten folgte der Abschluss des Abends mit Moderator Johannes Scherer aus Schöllkrippen. Er entfaltete seine Talente auf der Bühne und zog Vergleiche zwischen der Lebenswirklichkeit in Schöllkrippen und Niddatal.

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Die Gruppe »A Cappella« der Eintracht Kaichen singt. © Udo Dickenberger

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