Arbeiten am Amtshaus beginnen

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In diesen Tagen beginnt die Sanierung des Amtshauses im Ortskern von Kaichen, auch als Alte Schule bekannt. Nach einem langen Planungsprozess und einigen Verzögerungen wird mit den Zimmermannsarbeiten am historischen Fachwerk angefangen. Die Aufträge für den Zimmermann, den Gerüstbauer, die Baumeister und die Fensterbauer sind vergeben.

In diesen Tagen beginnt die Sanierung des Amtshauses im Ortskern von Kaichen, auch als Alte Schule bekannt. Nach einem langen Planungsprozess und einigen Verzögerungen wird mit den Zimmermannsarbeiten am historischen Fachwerk angefangen. Die Aufträge für den Zimmermann, den Gerüstbauer, die Baumeister und die Fensterbauer sind vergeben.

Mit der Sanierung des Gebäudes im Zuge der Dorferneuerung soll das Gebäude wieder zu einem zentralen Punkt im kulturellen und sozialen Leben Kaichens werden.

Am vergangenen Mittwoch richtete der Zimmermann die Baustelle ein, und auch die ersten Bauzäune wurden aufgestellt. Die Arbeiten starten mit einer Schwellensanierung. Bis zum Herbst 2019 soll die Baustelle abgeschlossen sein. Eine Entrümpelungsaktion durch den Dorfentwicklungsverein Kaichen und im Ort untergebrachte Flüchtlinge war bereits vor zwei Jahren erfolgt. Dann hatten Mitarbeiter der Denkmalschutzbehörden den baulichen Zustand untersucht.

Wie der Architekt Bastian Völler vom Büro für Architektur und Denkmalpflege in Büdingen mitteilt, werden im Obergeschoss zwei Studiowohnungen errichtet. Die historische Stuckdecke wird restauriert. Das Erdgeschoss soll öffentlich genutzt werden. So wird ein Dorfgemeinschaftsraum für Familienfeiern geschaffen, der auch als Standesamt genutzt werden kann. Daneben entsteht ein Schulungsraum, bei dem zunächst an Flüchtlinge gedacht wurde.

Hinten entstehen eine kleine Küche und ein kleines Büro. Es werden externe Zugänge eingerichtet. Das benachbarte Spritzenhaus wird mit öffentlichen Toiletten versehen. Möglicherweise wird dort noch ein kleiner Hof geschaffen. Der Zugang erfolgt überall barrierefrei. Die Kosten werden voraussichtlich knapp unter 1 Million Euro liegen. 285 000 Euro steuert die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen bei.

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