Ein Bagger beseitigt die Fundamente. 	FOTO: UDO
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Ein Bagger beseitigt die Fundamente. FOTO: UDO

Alte Strommasten verschwinden

  • vonUdo Dickenberger
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Niddatal-Ilbenstadt (udo). Spaziergänger rätselten zuletzt über die Bauarbeiten, die eine Firma aus dem Vogelsberg mit einem Bagger auf dem Acker zwischen dem »Verbotenen Weg« und dem Lohgraben im Süden Ilbenstadts vorgenommen hat. Westlich der B 45, des Einkaufsmarkts und des Bunkers wurden große Löcher gegraben, Betontrümmer beseitigt und die Löcher wieder zugeschüttet.

Wie Bauhofleiter David Reller auf Anfrage mitteilt, wurden dort »die alten Strompfosten entfernt, da die Leitung letztes Jahr schon unterirdisch gelegt wurde«. Die Masten zwischen der Burg-Gräfenroder Straße und der B 45 wurden bereits entsorgt. Am Burgweg in Nieder-Wöllstadt beginnt in der Nähe des Festplatzes die Freileitung, deren Drähte im vergangenen Jahr von der Burg-Gräfenroder Straße an in die Erde verlegt wurden. Zwischen dem Bunker und der Kompostierungsanlage stehen noch die alten Masten.

Auf dem Acker am Festplatz und dem Burgweg fangen nebeneinander drei Freileitungen an, die mit Burg-Gräfenrode, Bönstadt und Ilbenstadt beschriftet sind. Die Leitung nach Bönstadt (am Bunker und der Kompostierungsanlage vorbei) quert das Renaturierungsgebiet, die Leitung nach Ilbenstadt folgt der Nidda und wird fortgesetzt nach Assenheim und Florstadt.

Ovag-Betriebsingenieur Steffen Musch bestätigt diese Darstellung. Beim Verlegen der Kabel ins Erdreich würden je nach Bodenbeschaffenheit verschiedene Verfahren gewählt. Das Kabel könne, etwa bei einem Bachlauf, durch den Boden geschossen, es könne der Boden aber auch gepflügt und gleich wieder zugeschüttet werden.

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