Wie aus Abfall Kompost wird

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Niddatal (pm). Das Humus- und Erdenwerk der Wetterauer Abfallwirtschaft bei Ilbenstadt verarbeitet täglich organische Abfälle. Wie aus den Küchen- und Gartenabfällen der Bürger hochwertiger Kompost und Strom für etwa 1700 Haushalte entsteht, zeigt die Abfallwirtschaft in diesem Jahr wieder bei Führungen durch die Anlage. Start ist am Samstag, 7. März, um 14 Uhr.

»Durch unsere umfangreiche Aufklärungsarbeit, was in die Biotonne darf und was nicht - keinesfalls Kunststoffe, haben wir im Wetteraukreis einen vergleichsweise sehr sauberen Bioabfall erreicht«, sagt Betriebsleiter Dr. Jürgen Roth. Die Führungen im Humus- und Erdenwerk sind Teil dieser Aufklärungsarbeit. Hier wird nicht nur gezeigt, wie aus den Bio-abfällen Strom und Wärme sowie Kompost gewonnen wird, sondern es wird auch demonstriert, mit welchem Aufwand Kunststoffe aus dem Abfall aussortiert werden müssen. Roth: »Das kostet Zeit und Geld.«

Keine Kaffeekapseln in den Biomüll

Zu den Kunststoffen, die aussortiert werden müssen, gehören nicht nur die sogenannten kompostierbaren Kunststofftüten, sondern auch biologisch abbaubare Kaffeekapseln. Das Problem: Sie verrotten in der Anlage viel zu langsam.

Das und noch viel mehr wird Thema bei der Führung sein. Anmeldung unter Tel. 0 60 31/90 66 38 oder per E-Mail an b.simon@awb-wetterau.de

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