1. Wetterauer Zeitung
  2. Wetterau
  3. Niddatal

278 Radler unterwegs

Erstellt:

Von: red Redaktion

Kommentare

dab_radler_220922_4c
Die Siegerehrung (v. l.): Ein Vertreter des Radteams Neu-Isenburg (2. Platz); Marcus Gärtner vom Radteam Edelweiss Nieder-Wöllstadt (3. Platz); Johannes Contag, RTF-Fachwart des RC Ilbenstadt; Bürgermeister Michael Hahn; Manuela Weisbarth, RC Ilbenstadt; und Elvira Dinges vom RV Ober-Mörlen (1. Platz). © pv

Niddatal (pm). Ein fast normaler Saisonverlauf, die Aussicht auf einen herbstlichen Anstieg der Corona-Zahlen, verbunden mit dem üblichen Wetterrisiko haben die Planungen des RC Ilbenstadt zur 46. Herbst-Radtourenfahrt (RTF) - der Wetterau-Vogelsberg-Rundfahrt - begleitet. Das teilt der Verein jetzt mit. Doch die Planer, heißt es weiter, wischten alle Bedenken zur Seite.

Die Radsportvereine seien ein wichtiger Baustein des Breitenradsportes, böten abwechslungsreiche Touren, motivierten und trügen dem Bedürfnis nach Kontakt, gemeinsamem Sport und vielfältigem Austausch Rechnung.

Längste Strecke: 153 Kilometer

Die RTF-Strecken mit 32, 41, 77, 111 und 153 Kilometern von der Wetterau bis in den Hohen Vogelsberg seien schnell und gründlich vorbereitet worden. Dazu kam eine Gravelstrecke über 82 Kilometer zwischen Ilbenstadt und Münzenberg, in deren Verlauf zwei Servicepunkte der RTF-Strecken eingeplant waren.

278 Radler und Radlerinnen wagten sich an den Start und wurden belohnt: Es zeigte sich die Sonne, gutes Radfahrwetter stellte sich nach dem Herbstwetter ein. Alle Strecken seien angenommen worden. An den Servicepunkten in Staden, Münzenberg, Glashütten, an der L3168 hinter Ilbes-hausen-Hochwaldhausen und in Bergheim wurden Getränke, Bananen und kleine Snacks für die »Pedalritter« vorgehalten - alle kamen gesund zurück. »Respekt vor den 39 unentwegten Radlerinnen und Radlern für ihren Ritt über den Hohen Vogelsberg auf der 153-Kilometer-Strecke, aber auch Anerkennung für alle, die sich ohne Zeitdruck über eine Strecke ihrer Wahl bewegt haben«, heißt es vom RC. Auf der Familienstrecke seien vorwiegend Mitglieder des Ilbenstädter Turnvereins und der Feuerwehr unterwegs gewesen.

Auf der, nach GPS-Daten zu befahrenden, Gravelstrecke - der 82 Kilometer langen zweiten Wetterauer Schottertour - konnten sich Anhängerinnen und Anhänger des »Gravelns« austoben. Diesem Verlangen kam der RC Ilbenstadt mit der Gravelstrecke entgegen. Diese sei vom geländeaffinen Peloton gelobt worden. Eine solche Strecke sollte unbedingt im zukünftigen Programm bleiben. Diesem Wunsch kommt der Verein gerne nach, heißt es, in der Hoffnung, dass sich künftig viele Radler mehr zum Start melden.

Im Ziel wartete nicht nur geselliges Treiben, sondern auch Bürgermeister Michael Hahn, der die radelnden Sportlerinnen und Sportler in Niddatal willkommen hieß und dem RC Ilbenstadt samt seinen Helferinnen und Helfern für die Organisation und Durchführung der Radtourenfahrten dankte.

Im Wettbewerb der vorangemeldeten Vereine hatte der RC Ober-Mörlen die Nase vor dem Radteam Neu-Isenburg vorn. Es folgten gleich auf das Radteam Edelweiss Nieder-Wöllstadt und der RV Opel Rüsselsheim.

Planung für 2023 läuft bereits

Mit dem Turnverein Ilbenstadt und der Freiwilligen Feuerwehr konnten zwei ortsansässige Vereine zur Teilnahme an der Familientour geehrt werden. Nach der Siegerehrung blieb man noch zusammen, teilt der Verein mit. Viel gab es vor dem nahen Ende der Saison zu erzählen, Erfahrungen wurden ausgetauscht und Pläne geschmiedet. Dabei gab es kühle Getränke, Gegrilltes sowie Pommes und Kartoffelpuffer, auch Kaffee und Kuchen standen bereit.

RTF-Fachwart Johannes Contag dankte allen Helfern, die durch ihren unermüdlichen Einsatz diesen Tag rund ums Fahrrad in Ilbenstadt möglich gemacht hatten. Die Planungen für 2023 liefen bereits.

Auch interessant

Kommentare