Werner Bauer (l.) übernimmt als neuer Präsident des Rotary Clubs Nidda die Amtskette von Vorgänger Vardis Anezakis. FOTO: PM
+
Werner Bauer (l.) übernimmt als neuer Präsident des Rotary Clubs Nidda die Amtskette von Vorgänger Vardis Anezakis. FOTO: PM

Werner Bauer ist Präsident

  • vonred Redaktion
    schließen

Nidda(pm). Der Rotary Club (RC) Nidda hat einen neuen Präsidenten: Turnusgemäß nach einem Jahr gab Vardis Anezakis aus Merkenfritz sein Amt an seinen Nachfolger Werner Bauer aus Ranstadt-Bobenhausen ab. Die feierliche Übergabe konnte trotz aller Coronavirus-Widrigkeiten in würdigem Rahmen bei strahlendem Sonnenschein im Berggasthof "Zum Steira" auf dem Hoherodskopf stattfinden. Derzeit hat der Rotary Club Nidda 20 Mitglieder und ist seit seiner Gründung im Jahr 1983 auf sozialem Gebiet aktiv.

In einem Rückblick auf seine Amtszeit ließ Anezakis zahlreiche Stationen seines Präsidentenjahres Revue passieren. Auch wenn seit Februar die Aktivitäten in der zweiten Hälfte des rotarische Jahres massiv unter den Einschränkungen durch Corona gelitten hätten, seien zuvor doch neben den zahlreichen Vorträgen auch Veranstaltungen wie die Clubreise nach Kreta, der Besuch der thüringischen Grube Mehles oder auch verschiedene Firmenbesichtigungen in der Region auf eine erfreulich positive Resonanz gestoßen.

Die seit vielen Jahren etablierten nachhaltigen Projekte wie der deutsch-indische Schüleraustausch und das Oststipendiaten-Programm konnten fortgeführt werden. Mit einer großzügigen Spende habe sich der RC Nidda in partnerschaftlicher Verbundenheit mit dem RC Mumbai an einem Ernährungsprojekt in der Nähe der indischen Metropole beteiligt. Diesbezüglich stünde noch eine Reise nach Indien aus, um die Projektentwicklung persönlich in Augenschein nehmen zu können.

Herzlich dankte der scheidende Präsident den rotarischen Freunden Manfred Knoll, Christoph Kober und Wolfgang Wagner für ihren engagierten Einsatz bei diesen beiden Projekten. Besonders bedankte er sich bei seinem gesamten Vorstand für die partnerschaftliche Zusammenarbeit, um dann, verbunden mit guten Wünschen, seine Amtskette an Bauer zu übergeben. Nach den rotarischen Regeln wechselt die Präsidentschaft im Club jedes Jahr.

Unter großem Beifall der Mitglieder und ihrer Partnerinnen dankte Bauer seinem Vorgänger für die geleistete Arbeit und die stets freundliche, zielorientierte und Brücken bauende Clubführung. In seiner Antrittsrede stellte er das Motto des neuen rotarischen Jahres vor: "Rotary eröffnet Möglichkeiten". Das dazugehörige Logo zeige drei Türen, die die Vielfalt der Möglichkeiten symbolisierten. Auch für die Zukunft des RC Nidda gebe es verschiedene Möglichkeiten, führte Bauer aus. "Wir müssen uns entscheiden, durch welche Tür wir gehen wollen, welchen Weg wir einschlagen." Er stellte die Weiterführung der laufenden Projekte in Aussicht. Auch das kommende rotarische Jahr solle eindeutig dem Ziel der Dienstbereitschaft für Menschen oder Gemeinschaften, lokal wie auch international, zugeordnet werden.

Pflege des Clublebens

Die Pflege des Clublebens sei ihm ein besonderes Anliegen. Gemeinschaft fördernd könnten zum Beispiel gemeinsame Besuche von Veranstaltungen sein, aber auch die bewährten Kaminabende, Präsidentenfest, Clubreise, Weihnachtsfeier und Meetings mit Stipendiaten oder Austauschschülern. Auch das Tripartite-Meeting mit den französischen und englischen Partnerclubs würde zum Zusammenhalt der Gemeinschaft beitragen. Ein besonderes Augenmerk wolle er auf die Gewinnung neuer Mitglieder legen.

Dem neuen Vorstand gehören neben Präsident Bauer und Gabor Szramek, Vizepräsident und 1. Sekretär in Personalunion, Clubmeister Manfred Knoll, Öffentlichkeitsreferent Gert Holle, Schatzmeister Jan Maurer, Hans-Werner Gierhardt als Referent für den Berufsdienst, Joel Wright für den Gemeindienst, Wolfgang Wagner für den internationalen Dienst, Christoph Kober für den Jugenddienst und als Distriktbeauftragter Carl-Hans Schlue an.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare