Wenige Schmetterlinge, viele Kräuter

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Nidda/Unter-Schmitten (pm). Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Nidda und Umgebung (SDW) und die Naturschutzgruppe Unter-Schmitten hatten für vergangenen Sonntag zu einer Schmetterlings- und Blütenwanderung eingeladen. Fast 40 Interessierte hatten sich am Lohberg, einer Magerrasen-Fläche nahe Unter-Schmitten eingefunden. Die Kräuterfrau, Tanja Adam aus Schotten, und der SDW-Schmetterlings-Fachwart, Volker Neumann, berichteten Interessantes. Während erwartungsgemäß das Vorkommen von Schmetterlingen gering war, konnte Tanja Adam viele Tipps zu den zahlreich vorhandenen Kräutern geben. "Bedingt durch den Rückgang der Wirtspflanzen ist leider auch die Artenvielfalt der Tag- und Nachtfalter rückläufig", sagte Volker Neumann. Deshalb konnte er an diesem heißen Sommertag auf den verdorrten Wiesen-Flächen nur Kohlweißlinge, Bläulinge, das Große Ochsenauge sowie ein Schwalbenschwanz-Pärchen zeigen. Letztere kämen im Gegensatz zu anderen Arten in diesem Jahr erfreulicherweise wieder etwas vermehrt vor. Parallel erläuterte Tanja Adam nicht nur die Pflänzchen am Wegesrand, sondern auch ihre medizinische Bedeutung und Heilwirkung. Gleich zu Beginn die Wilde Möhre, die durch eine dunkle "Mohrenblüte" in der Mitte der Dolde unverwechselbar ist. Auch Isländisch Moos wurde gefunden, ebenso wie Natterntopf, Wilder Thymian, die Karthäuser Nelke, Dost oder der sehr seltene "Zweifelhafte Grannenhafer".

Nidda/Unter-Schmitten (pm). Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Nidda und Umgebung (SDW) und die Naturschutzgruppe Unter-Schmitten hatten für vergangenen Sonntag zu einer Schmetterlings- und Blütenwanderung eingeladen. Fast 40 Interessierte hatten sich am Lohberg, einer Magerrasen-Fläche nahe Unter-Schmitten eingefunden. Die Kräuterfrau, Tanja Adam aus Schotten, und der SDW-Schmetterlings-Fachwart, Volker Neumann, berichteten Interessantes. Während erwartungsgemäß das Vorkommen von Schmetterlingen gering war, konnte Tanja Adam viele Tipps zu den zahlreich vorhandenen Kräutern geben. "Bedingt durch den Rückgang der Wirtspflanzen ist leider auch die Artenvielfalt der Tag- und Nachtfalter rückläufig", sagte Volker Neumann. Deshalb konnte er an diesem heißen Sommertag auf den verdorrten Wiesen-Flächen nur Kohlweißlinge, Bläulinge, das Große Ochsenauge sowie ein Schwalbenschwanz-Pärchen zeigen. Letztere kämen im Gegensatz zu anderen Arten in diesem Jahr erfreulicherweise wieder etwas vermehrt vor. Parallel erläuterte Tanja Adam nicht nur die Pflänzchen am Wegesrand, sondern auch ihre medizinische Bedeutung und Heilwirkung. Gleich zu Beginn die Wilde Möhre, die durch eine dunkle "Mohrenblüte" in der Mitte der Dolde unverwechselbar ist. Auch Isländisch Moos wurde gefunden, ebenso wie Natterntopf, Wilder Thymian, die Karthäuser Nelke, Dost oder der sehr seltene "Zweifelhafte Grannenhafer".

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