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Gut reagiert

Verkäuferin verhindert möglichen Großbrand in Wetterauer Supermarkt

Das hätte schlimm ausgehen können: Die Mitarbeiterin eines Supermarkts in Nidda hat nach einer Brandstiftung ein Feuer mit schlimmen Folgen verhindert. Zwei Verdächtige sind keine Unbekannten.

Hier die Polizeimeldung im Originalwortlaut:

"Dem Zufall und einer reaktionsschnellen Verkäuferin ist es zu verdanken, dass ein in einem Supermarkt in Nidda gelegter Brand keine schlimmen Folgen hatte. Der Kameraüberwachung und den erfahrenen Polizisten vom Polizeiposten Nidda ist es zu verdanken, dass die Tatverdächtigen bereits ermittelt sind.

Kurz nach 18 Uhr am Dienstagabend ist es, als eine Mitarbeiterin eines Supermarktes im Industriegebiet in Nidda zufällig am Regal mit den Süßwaren vorbeikommt. Aus dem Keksregal sieht sie Flammen aufsteigen, zwei Kartons brennen. Geistesgegenwärtig reagiert die Mitarbeiterin, zieht diese aus dem Regal auf den Fußboden und tritt die Flammen aus. Wenig später hätte mehr in Flammen gestanden, ein Brand im Supermarkt mit unabsehbaren Folgen für die darin befindlichen Personen hätte entstehen können.

Auf der Überwachungskamera zeigt sich schnell der Grund für den Brand. Zwei junge Männer sind darauf zu erkennen, von denen einer in das Regal greift und dort vermutlich die Kartons in Brand setzt. Der Geschäftsführer des Marktes erstattet Anzeige bei der Polizei. Versuchter besonders schwerer Fall der Brandstiftung lautet der Vorwurf an die beiden Männer. Eine Freiheitsstrafe von nicht unter zwei Jahren sieht das Strafgesetzbuch als Strafe hierfür vor.

Womit die jungen Männer vermutlich nicht rechneten: Schon kurz nach der Anzeigeerstattung bekommen sie Besuch von der Polizei. Die Polizisten des Polizeipostens in Nidda kennen nämlich ihre Pappenheimer. Sie wissen, wen die Kamera aufzeichnete. Beide sind keine Unbekannten. Angaben zur Sache möchten die beiden 16 und 17 Jahre alten Tatverdächtigen aus Nidda bislang nicht machen. Womit auch keine Hinweise auf die Motivation ihrer Tat vorliegen. Fest steht, sie hätte weit schlimmere Folgen haben können."

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