Schusswaffe wird untersucht

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Nidda(dpa/bf). Nach dem Fund von zwei Männerleichen in Nidda und im Main-Kinzig-Kreis versuchen die Ermittler weiterhin, die Hintergründe des rätselhaften Falls aufzuklären. Nach Angaben der Gießener Staatsanwaltschaft wird die Schusswaffe untersucht, die bei der Leiche eines 49-Jährigen gefunden worden war. Noch stehe die Antwort aus, ob damit auch ein 43-Jähriger erschossen wurde, sagte ein Sprecher der Ermittlungsbehörde am Freitag.

Der 43-Jährige war am Mittwoch mit einem Kopfschuss in Nidda gefunden worden. In Verdacht geriet der 49 Jahre alte Bekannte des Mannes. Dieser wurde wenig später ebenfalls mit einer Schusswunde im Hasselröther Ortsteil Gondsroth entdeckt. Die Ermittler gehen davon aus, dass er sich selbst das Leben nahm.

Die Beamten haben ein Verfahren wegen eines mutmaßlichen Tötungsdeliktes eingeleitet. Weder der 43-jährige Deutsche noch der 49-jährige Bosnier seien polizeilich bislang in Erscheinung getreten. Sollte sich der Verdacht gegen den 49-Jährigen bestätigen, wird das Verfahren eingestellt, erläuterte der Sprecher das Vorgehen in Fällen, bei denen ein Verdächtiger gestorben ist.

Nach Medienberichten waren die Männer Freunde und hatten vor Kurzem zusammen einen Geburtstag gefeiert. Beide sollen Mitglieder im Schützenverein Nidda gewesen sein.

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