Ein Park voller Lichter

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Trotz perfekten Wetters war das Parkfest in Bad Salzhausen in diesem Jahr deutlich schlechter besucht als sonst. Offenbar zogen viele potenzielle Besucher es vor, das WM-Länderspiel zu sehen. Ihnen entging ein stimmungsvoller Abend mit einem gelungenen Programm.

Trotz perfekten Wetters war das Parkfest in Bad Salzhausen in diesem Jahr deutlich schlechter besucht als sonst. Offenbar zogen viele potenzielle Besucher es vor, das WM-Länderspiel zu sehen. Ihnen entging ein stimmungsvoller Abend mit einem gelungenen Programm.

Dabei zählten die bayrische Band "RockaPolka" und das "Jump Rope"-Team zu den Höhepunkten. Letzteres, sechs Mädchen des TSV Butzbach, verbanden beim Seilspringen sportliche mit künstlerischen Elementen. Das Publikum war gleichermaßen von der Kondition und dem Koordinationsvermögen der Sportlerinnen begeistert.

Mit einem ganz eigenen Stil sorgte "RockaPolka" für Abwechslung. Die Musiker spielen unterschiedlichste Stücke, von Rock über Pop und Neuer Deutscher Welle bis zum Schlager. Durch die alpenländische Instrumentierung und Spielweise bekommen die Stücke einen neuen Charakter. Dabei fügt sich "Diamonds on the Soles of Her Shoes" von Paul Simon harmonisch zu "Schickeria" der Spider-Murphy-Gang.

Alf Seckel stellt aus

Bis in die Nachtstunden unterhielten dann Joker, die heuer ihr 40-jähriges Bühnenbestehen feiern. Ebenfalls sehenswert war die Tanzgruppe Streetgang aus Ulfa. Passend zur Parkbeleuchtung mit ungezählten Teelichtern, die von fleißigen Helfern aufgebaut und zum Teil zu Bildern gruppiert waren, sorgten auch die Stelzenläufer von Pantao für die angenehme Atmosphäre im Kurpark. Würdevoll schritten sie mit nachgebildeten Fruchtkörpern durch den Park.

Am Sonntagvormittag schloss sich das traditionelle Künstlerfest an. Neben vielen Handarbeiten und Schmuck gab es außergewöhnliche Dinge zu entdecken. Esther Jütten-Freund war aus Hösbach angereist, um ihre Mosaikarbeiten zu präsentieren. Dazu gab es an gleich mehreren Ständen großformatige Gemälde zu sehen. Der Echzeller Maler Alf Seckel ist in der Region bereits etabliert. Claudia Hasler ist mit ihren Landschaftsbildern, die oft Küstenszenen zeigen, erst auf dem Weg zu größerer Bekanntheit. Doch durch Kalendermotive und gemalte Postkarten mit Bildern des Glaubergs wird auch sie zunehmend bekannter.

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