Mit scharfer Zunge geht Barbara Ruscher gesellschaftsaktuellen Fragen auf den satirischen Grund. FOTO: GUIDO SCHRÖDER
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Mit scharfer Zunge geht Barbara Ruscher gesellschaftsaktuellen Fragen auf den satirischen Grund. FOTO: GUIDO SCHRÖDER

Neue Saison für "Nidda satirisch"

  • vonred Redaktion
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Nidda(pm). Ende September startet die Kabarett- und Kleinkunstreihe "nidda satirisch" in eine neue Saison. An sieben Abend wollen die Veranstalter für pointierte Kabarettunterhaltung sorgen. "Die aktuelle Corona-Entwicklung lässt uns hoffen, zu jeder Veranstaltung eine stattliche Anzahl von Gästen begrüßen zu können, wenn auch zunächst weiter unter Hygiene- und Abstandsauflagen", erklärt Martin Guth vom Kulturmanagement Nidda. Sein Team hat das Programm zusammengestellt, gespickt mit Hochkarätern der deutschen Kabarett- und Comedy-Szene. In die Reihe integriert ist die Nachholveranstaltung mit Biermösl-Blosn-Legende Hans Well am 17. April 2021. Die im Frühjahr dieses Jahres erworbenen Karten haben weiter Gültigkeit.

Dem Auftakt der Reihe ist einer Top-Frau der deutschen Kabarettszene vorbehalten: Barbara Ruscher zeigt am 26. September im Bürgerhaus Nidda ihr aktuelles Programm "Ruscher hat Vorfahrt". Scharfzüngig, intelligent, aber stets charmant geht sie gesellschaftsaktuellen Fragen auf den satirischen Grund und überzeugt mit einem rasanten Mix aus witzigem Kabarett, entlarvender Comedy und brüllend komischen Songs, gekonnt am Klavier serviert.

Dietrich Faber zeigt Best-Of-Show

Am 7. November wird mit Stefan Danzinger ein Stand-up-Shooting-Star im Parksaal zu Gast sein. Wie einst Heinrich Zille mit Stift und Feder, seziert und präsentiert der ehemalige Berliner Stadtführer skurrile Geschichten deutsch-deutscher Geschichte sowie kulturelle Widersprüche der pulsierenden Hauptstadt. Berliner Schnauze at its best.

Im Dezember kehrt auf vielfachen Wunsch der sympathische Ur-Bayer Josef Brustmann nach Nidda zurück, der das Publikum dort schon 2017 mit seinen raffinierten Texten und seiner pointierten "Stanzerln" begeistert hat. Nun präsentiert er ein satirisches Adventsprogramm voller gemütlicher, aber auch ungemütlicher Texte und Lieder. Welch schöne Bescherung, gespickt mit tiefgründigen Erkenntnissen wie dieser: Besonders an Weihnachten kann der liebe Gott froh sein, dass es ihn nicht gibt.

Das Jahr 2021 eröffnet Lokalmatador Dietrich Faber, der am 30. Januar eine Best-Of-Show zu seiner mittlerweile beendeten, sechsbändigen Romanreihe präsentiert. Er vereint seine schrägen Krimi-Kultfiguren in einer rasanten Bühnenshow: Henning Bröhmann, Manni Kreutzer und "Orgel-Willi". Dazu gibt’s außergewöhnliche Songs, zwischen Folk, Country und Blues.

Am 6. März wird Kabarett-Wirbelwind Katalyn Hühnerfeld die Parksaal-Bühne entern und ihr Erfolgsprogramm "Krone der SchRöpfung" zum Besten geben. Die ausgebildete Schauspielerin (dort als Katalyn Bohn bekannt) präsentiert skurrile Figuren im fliegenden Wechsel und zeigt eine Mischung aus Comedy, Kabarett und Musik rund um Adam und Evas Versuch, das Paradies zu vertreiben.

Im April 2021 gibt es Satire im Doppelpack: Zunächst wird am 17. April Hans Well, unterstützt von den "Wellbappn", seinen coronabedingt abgesagten Auftritt nachholen. Eine Woche später beschließt der Publikumsliebling aus der Saison 2018/2019, Musikkabarettist Matthias Ningel, die aktuelle Reihe. Zwei Jahre nach seinem Auftritt mit dem Programm "Jugenddämmerung" kehrt der Wort- und Klaviervirtuose nach Nidda zurück. Er sinniert über Sinn und Unsinn von Internetrankings und der Smarthomekompatibilität von Kaffeevollautomaten, ergründet die Hochkonjunktur von Beißschienen und unterscheidet Geiz von Sparsamkeit.

Unterstützt wird "nidda satirisch" von der Ovag in Friedberg. Karten für alle Veranstaltungen gibt es zu 20 Euro (ermäßigt 17 Euro) in der Geschäftsstellen der Wetterauer Zeitung in Bad Nauheim und Friedberg sowie online unter www.tickets-wetterau.de

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