Mofa mit 110 Sachen unterwegs

  • vonRedaktion
    schließen

Nidda/Ortenberg (pob). Handys am Ohr, Fahrer, die Kurznachrichten tippen, Gurtmuffel und ein Mofa, das 110 Kilometer pro Stunde fahren kann. All das und mehr kam bei einer Verkehrskontrolle am Montagvormittag ans Licht.

Die Polizisten kontrollierten zwischen 9 und 15 Uhr Verkehrsteilnehmer in Nidda An der Krötenburg und in Ortenberg in der Lauterbacher Straße.

Unterstützung erhielten sie dabei von Kollegen aus der Bereitschaftspolizei in Lich. Insgesamt schauten sich die Ordnungshüter bei 61 Autos, 23 Lkw und elf Motorrädern genauer um. Auch vier Radfahrer hielten sie an und bezogen sie in die Kontrolle mit ein. Verstöße gegen ganz unterschiedliche Verkehrsregeln stellten sie dabei fest.

Gurtmuffel und SMS-Tipper

Neben zehn Verstößen gegen das Handyverbot am Steuer wurden auch Gurtmuffel verwarnt. In einem Fall war die Hauptuntersuchung für das Fahrzeug abgelaufen, bei mehreren Kleinlastern waren Verstöße gegen die sogenannten Lenk- und Ruhezeiten oder die Sicherung der Ladung zu beanstanden.

Einer der kontrollierten Fahrer legte den Beamten einen Führerschein aus der Dominikanischen Republik vor, obwohl er bereits seit neun Jahren in Deutschland lebt. Dass er deshalb einen europäischen Führerschein besitzen muss, war ihm, wie er sagte, nicht klar, schützt ihn aber nicht vor einer Anzeige wegen des Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Den Vogel schoss, wie aus dem Polizeibericht hervorgeht, ein Mofa-Fahrer ab. Die motorisierten Zweiräder sind normalerweise für eine Höchstgeschwindigkeit von 25 Kilometern pro Stunde zugelassen. Die Polizisten staunten nicht schlecht, als die Messung an der Kontrollstelle ergab, dass das Zweirad sogar 110 km/h fahren kann.

Außerdem war er ohne gültigen Führerschein unterwegs. Denn für ein so schnelles Gefährt hätte der Fahrer streng genommen einen Motorradführerschein besitzen müssen, den er nicht hat.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare