Heidt (FDP): Mehr Respekt für Landwirte

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Nidda (pm). »Kurze Wege, regionale Vermarktung: Es ist eine mutige Entscheidung für die Zukunft des Familienbetriebs: Familie Kartmann in Geiß-Nidda hat gegenüber ihrer Hofstelle mit viel Eigenleistung einen neuen Stall für 800 Schweine gebaut«, schreibt die FDP in einer Mitteilung.

Die beiden FDP-Bundestagskandidaten Peter Heidt und Andrea Rahn-Farr haben den fast fertigen neuen Stall besichtigt und sich von Vater Bernd, Mutter Patricia und Juniorchef Sebastian Kartmann erklären lassen, wie diese ihren Betrieb für die Zukunft aufstellen.

Heidt sitzt bereits seit zwei Jahren für die FDP im Bundestag. Rahn-Farr bewirbt sich um das Direktmandat im Wahlkreis 175 und ist selbst Landwirtin. Sie bewirtschaftet in Büdingen einen Milchviehbetrieb und ist außerdem Vorsitzende des Regionalbauernverbandes Wetterau/Frankfurt.

Überbordende Bürokratie beklagt

Sebastian Kartmann beklagte die überbordende Bürokratie im Tagesgeschäft und auch beim Planen und Bauen. Ständig steigende Auflagen machten gerade den Tierhaltern die Planung für die Zukunft schwer, denn die bauliche Umsetzung könne oftmals mit den Anforderungen kaum Schritt halten. Im Preis für ihre Schweine schlage sich das nicht nieder. So sei die Wirtschaftlichkeit immer wieder schwierig, obwohl der Bedarf der Verbraucher eindeutig da sei und diese gerne Fleisch aus heimischer Produktion und Verarbeitung kaufen möchten. Kartmanns stellen sich darauf ein: Sie haben den Stall so gebaut, dass er um einen Außenbereich erweiterbar wäre - wenn diese besondere Haltung dann auch bezahlt werde.

Gefragt nach ihren Wünschen, war die Antwort der Landwirtsfamilie: »Mehr Anerkennung für die heimische Landwirtschaft.« Peter Heidt sagt dazu: »Wer das Land ernährt, verdient Respekt.«

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