Archäologische Radtour führt Freitag durch Nidda

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Nidda(pm). Unter dem Motto "mens sana in corpore sano" (frei übersetzt: In einem gesunden Körper sollte ein gesunder Geist stecken) führt die 16. Archäologische Radtour am Freitag, 11. Oktober, in die östliche Wetterau. Startpunkt der Zehn-Kilometer-Tour ist um 14 Uhr am Bürgerhaus Nidda.

Mit Kreisbeigeordnetem Matthias Walther, Bürgermeister Hans-Peter Seum, Reinhard Pfnorr vom Niddaer Heimatmuseum und Kreisarchäologe Dr. Jörg Lindenthal werden die Teilnehmer zu historischen Plätzen geführt, an denen die Geschichte ihre Spuren hinterlassen hat. Nidda liegt mit seinen Ortsteilen an der "Nahtstelle" zwischen Wetterau und Vogelsberg. So sind noch zahlreiche jungsteinzeitliche Siedlungsplätze an Orten, die geologisch zu der Lösslandschaft Wetterau gehören, vertreten. Einen weiteren Schwerpunkt in Nidda bilden die Fundstellen des Mittelalters im heutigen Stadtkern.

Es geht etwa in die Nähe des Bergwerks-teiches von Bad Salzhausen. Hier hat sich am Rande des alten ehemaligen Braunkohlebergbaus eine weitere Fundstelle erhalten. Auch ein ehemaliges Gräberfeld der Eisenzeit, das im 19. Jahrhundert eingeebnet wurde, sowie der frühere Weltkriegs-Flugplatz Nidda-Harb werden besucht.

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