Die Absolventen der Klasse 11 BFB mit ihrer Klassenlehrerin Jordie Menke ( l.). FOTO: PM
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Die Absolventen der Klasse 11 BFB mit ihrer Klassenlehrerin Jordie Menke ( l.). FOTO: PM

"Andere Rahmenbedingungen"

  • vonred Redaktion
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Nidda(pm). "Eigentlich sollte auch in diesem Schuljahr eine große Feierstunde mit Schülern, Eltern, Freunden und den unterrichtenden Lehrkräften stattfinden, stattdessen kann die Zeugnisausgabe in diesem Jahr nur im kleinen Rahmen stattfinden". Roland Olfe, Abteilungsleiter für die Berufsfachschule an der Berufsschule Nidda, begann mit diesen Worten seine Rede zur diesjährigen Veranstaltung zur Zeugnisübergabe.

In diesem Schuljahr war aufgrund der Corona-Pandemie alles anders. Seit März konnten keine Klassenarbeiten mehr geschrieben werden, Unterricht und Prüfungsvorbereitung fanden im Homeschooling via Internet statt und schließlich wurde auch die Abschlussprüfung abgesagt. Was aber von allen besonders vermisst wurde, waren das persönliche Treffen und der Austausch im Unterricht.

"Die Rahmenbedingungen für die berufliche Orientierung sind in diesem Jahr anders. Aber es sind eure Rahmenbedingungen, ihr müsst mit diesen leben. Das ist in diesem Jahr vielleicht nicht einfach, aber ihr habt keine Wahl. Schaut nach vorne und nehmt eure Zukunft in die Hände." Olfe wünschte den Schülern, dass sie die Weichen stets in die richtige Richtung stellen und auch das notwendige Quäntchen Glück dabei haben werden. Er beglückwünschte die Schüler zu ihren Abschlüssen auch im Namen der Lehrkräfte und wünschte ihnen alles Gute.

An die Rede des Abteilungsleiters schloss sich ein Versuch von Maria Held, Lehrerin im Fach Naturwissenschaften, an. Der Versuch veranschaulichte am Beispiel eines Glaszylinders, in den zuerst Kieselsteine gefüllt wurden, dass im Leben zuerst die wichtigen Dinge wie Gesundheit, Familie und Berufswahl im Vordergrund stehen. Dann die weniger wichtigen, aber auch notwendigen Dinge wie Wohnung, Arbeitsstelle, Computer, Handy und Kleidung - veranschaulicht mit Sand, der über die Kieselsteine gestreut wurde. Als Letztes schüttete Held eine Flasche Bier in das Glas, für "Party machen", mit Freunden "abhängen" und Feste feiern. "Auch das gehört zu einem guten Leben, gerade jetzt nach bestandenem Abschluss. Wer sein Leben so einrichtet, der hat alles was nötig ist, um ein gutes, ausgefülltes Leben zu führen", sagte Held.

Im Anschluss gab es Glückwünsche und anerkennende Worte der Klassenlehrerinnen Irmhild Schmidt (11 BFA) und Jordie Menke (11 BFB). Mit der sich anschließenden Zeugnisübergabe, natürlich unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln, endete die zweijährige Schulausbildung.

In diesen zwei Jahren haben die Schüler neben allgemeinbildendem auch berufsbezogenen Unterricht in Theorie und Praxis erhalten. 31 Schüler haben die Berufsfachschule erfolgreich absolviert. Neben der beruflichen Qualifikation haben die Schüler einen mittleren Bildungsabschluss erhalten. Weitere Infos im Internet unter www.bsnidda.de.

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