Neu: Nachweis für Außengastronomie

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Wetteraukreis (prw). In Anbetracht des Inzidenzanstiegs über die 100er-Marke hat der Wetteraukreis eine weitere Allgemeinverfügung erlassen. Sie ist am heutigen Dienstag um 0 Uhr in Kraft getreten. Im Vergleich zur bisher geltenden Allgemeinverfügung wurde nun ausdrücklich auch der Außenbereich mit aufgenommen.

Weniger Gäste bei Veranstaltungen

Demnach ist der Einlass in folgenden Fällen nur mit Negativnachweis (genesen, negativ getestet oder doppelt geimpft) zulässig: Zusammenkünfte, Fachmessen, Veranstaltungen und Kulturangebote (auch im Freien), private Feiern in öffentlichen oder angemieteten Räumen, als Besucher in Einrichtungen der Behindertenhilfe, als Gast in Innen- und Außengastronomie, in Spielbanken, Spielhallen, Wettvermittlungsstellen, in Räumen und auf dem Gelände von Kultur- und Freizeiteinrichtungen, in Räumen und auf Außenflächen von Sportstätten (Fitnessstudios, Hallenbäder oder Sporthallen - gilt nicht für den Spitzen- und Profisport), als Gast auf Außenflächen von Tanzlokalen, Discos, Clubs oder Ähnlichem.

In Übernachtungsbetrieben mit Gemeinschaftseinrichtungen ist weiterhin die Vorlage eines Negativnachweises bei Anreise und bei längeren Aufenthalten zweimal pro Woche erforderlich. Ebenso gilt, dass körpernahe Dienstleistungen nur für Kunden mit Negativnachweis zulässig sind. Zusammenkünfte, Fachmessen, Veranstaltungen und Kulturangebote, an denen mehr als 25 Menschen teilnehmen, sind nur zulässig, wenn in geschlossenen Räumen die Teilnehmerzahl 100 und im Freien 200 (bislang lag hier die Grenze bei 500) nicht übersteigt. Geimpfte oder Genesene werden nicht eingerechnet.

In Kitas strikte Gruppentrennung

Eine medizinische Maske ist im Gedränge und in Schulen und Gebäuden sonstiger Ausbildungseinrichtungen auch nach Einnahme eines Sitzplatzes zu tragen. In Einrichtungen zur Betreuung und Unterbringung älterer und pflegebedürftiger Menschen muss das Personal, soweit es sich nicht um geimpfte oder genesene Personen handelt, eine Schutzmaske der Standards FFP2, KN95, N95 oder vergleichbar tragen. Arbeitgebern wird empfohlen, Homeoffice anzubieten, soweit keine betrieblichen Gründe entgegenstehen. Es wird empfohlen, in Kindertageseinrichtungen, Kinderhorten und ähnlichen Einrichtungen eine strikte Gruppentrennung vorzunehmen. Auch eine kurzzeitige Durchmischung der Gruppen, zum Beispiel zum gemeinsamen Mittagessen, sollte vermieden werden.

Diese Allgemeinverfügung tritt laut Kreis, wenn die Inzidenz an fünf Tagen in Folge den Wert 100 unterschreitet, am Tag danach außer Kraft, spätestens am 30. September.

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