INFO

Negativbeispiele machen Schlagzeilen

  • vonRedaktion
    schließen

Chorsingen gilt in Zeiten von Corona als riskant. In Berlin erkrankten im März 60 von 80 Sängern der Domkantorei im Umfeld einer Probe. Nach einem Baptisten-Gottesdienst in Frankfurt am 10. Mai, bei dem auch gesungen wurde, waren bald rund 200 Menschen mit dem Coronavirus infiziert. Experten vermuten, dass ansteckende Tröpfchen oder Aerosole beim Singen besonders weit fliegen und tiefer in die Lunge eindringen könnten. Eine andere Studie von Musikmedizinern aus Freiburg kommt hingegen zum Ergebnis, dass die Infektionsgefahr beim Singen und Musizieren möglicherweise weniger groß ist als befürchtet. Voraussetzung sei ein großer Abstand von zwei Metern. Sie empfehlen also , in sehr großen Räumen wie Konzertsälen oder Kirchen zu singen und regelmäßig vor Ort zu lüften sowie unter freiem Himmel zu proben. jkö

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare