"Wichtige Themen angestoßen"

  • vonred Redaktion
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Münzenberg(pm). Der Rückblick auf ein arbeitsintensives Jahr, Vorstandswahlen, ein Ausblick auf die Kommunalwahl 2021 und Lob für die Arbeit der Bürgermeisterin und der Verwaltung standen im Mittelpunkt der Jahreshauptversammlung, zu der die Freien Wähler kürzlich ins Münzenberger Rathaus eingeladen hatten. Aufgrund der Corona-Pandemie musste die ursprünglich bereits für Mai geplante Versammlung verschoben werden.

Vorsitzender Ronald Berg erinnerte an die herausragenden Ereignisse des vergangenen Jahres, zu denen die Europawahl, eine Bildungsreise zum europäischen Parlament nach Straßburg und die Unterstützung der Planungen für eine Städtepartnerschaft zwischen Münzenberg und Carpineti in der italienischen Region Emilia Romagna gehörten, der man mit einer Münzenberger Delegation einen Erstbesuch abstattete. Ein besonderes Ereignis war auch der Landesdelegiertentag der hessischen Freien Wähler in Münzenberg.

Lob für Verwaltung

Politisch waren die Freien Wähler mit der Arbeit von Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer sehr zufrieden, sie habe "einige für unsere Stadt wichtige Themen" angestoßen. Dazu zählten die Entwicklung eines neuen Baugebietes in Ober-Hörgern, die Planung eines Neubaugebietes in Trais sowie der Erhalt der Arztpraxis und der Ausbau zu einem Ärztehaus in Münzenberg.

Außerdem hob Berg ihr Engagement bei der Beschaffung eines Bürgerbusses (ein Geschenk des Lands Hessen) und bei der erfolgreichen Aufnahme in das Dorfentwicklungsprogramm 2019 hervor.

Besonderes Lob zollte Berg der Bürgermeisterin und allen Mitarbeitern der Verwaltung für die Bewältigung der Herausforderungen durch die Corona-Pandemie - vor allem bei der Organisation der Kindergärten.

2019 war wieder für alle Mandatsträger sehr arbeitsintensiv, resümierte der Vorsitzende. So wurden teilweise weit über 100 Termine für die ehrenamtlich politische Arbeit wahrgenommen.

Berg bedauerte unter anderem, dass man sich nicht mit einigen Anträgen im Stadtparlament gegen die Kooperation von SPD und CDU durchsetzen konnte, unter anderem bezüglich der Abschaffung der "existenzbedrohenden maßnahmenbezogenen Straßenbeiträge" und des Antrags zur Mitgliedschaft in der Kulturregion Rhein-Main.

Schatzmeister Günther Metzger legte einen positiven und einwandfreien Kassenbericht vor, bestätigten die Kassenprüfer Armin Schaback und Armin Debus.

Bei den anstehenden Vorstandswahlen wurden Richard Hoppe als zweiter Vorsitzender, Günther Metzger als Schatzmeister und die Beisitzer Gerhard Immel-Voigt und Otfried Düringer in ihren Ämtern bestätigt.

Zum Abschluss der Zusammenkunft stimmte Vorsitzender Berg die Mitglieder auf die anstehende Kommunalwahl 2021 ein. Er bedauerte es sehr, dass es derzeit aufgrund der Pandemie und den dadurch deutlich reduzierten sozialen Kontakten nicht wirklich möglich sei, mit politisch interessierten Bürger in das Gespräch zu kommen. "Denn es ist wichtig, eine ausgewogene Kandidatenliste sowohl für das Stadtparlament als auch für die Ortsbeiräte zu stellen", meinte Berg.

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