Versuchte Porno-Erpressung: Männer bleiben standhaft

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Am Dienstag gegen 18 Uhr erhielt ein 63-jähriger Gambacher eine Drohung per E-Mail. Er solle 700 Euro bezahlen. Falls er dies nicht tue, würde veröffentlicht, dass er angeblich Schmuddelseiten besucht habe.

Am Dienstag gegen 18 Uhr erhielt ein 63-jähriger Gambacher eine Drohung per E-Mail. Er solle 700 Euro bezahlen. Falls er dies nicht tue, würde veröffentlicht, dass er angeblich Schmuddelseiten besucht habe.

Außerdem habe man ein Programm auf den PC des Gambachers aufgespielt. Dieses ermögliche den Zugriff auf die Kamera des Rechners. Man habe sie genutzt und sei im Besitz von Videos, die ihn beim Besuch dieser Seiten zeigten. Auch diese Videos werde man veröffentlichen und ihn damit bloßstellen, sofern keine Zahlung einginge. Der Betrag solle in Bitcoin online überwiesen werden.

Ein 68-Jähriger aus Friedberg erhielt die Aufforderung, 500 Euro in Bitcoin innerhalb von 72 Stunden zu überweisen, sonst würde ein Video veröffentlicht, das ihn bei sexuellen Handlungen zeige und den Besuch einer Pornowebsite dokumentiere.

Bekannte Masche

Weder der Gambacher noch der Friedberger ließen sich einschüchtern. Sie überwiesen den Betrag nicht und meldeten den Erpressungsversuch der Polizei. Die Kriminalpolizei in Friedberg kennt die Masche und nahm die Ermittlungen auf.

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