Stripling ist Stadtschreiber

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Der Lyriker Robert Stripling weilt derzeit in der Burgenstadt, um Eindrücke für sein Schreiben zu sammeln. In der letzten Schulwoche bereicherte der Frankfurter den Deutschunterricht in den Oberstufenkursen der Singbergschule Wölfersheim. Nun näherte er sich mit Unterstützung des Vorsitzenden des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg, Uwe Müller, der Stadtgeschichte. Insbesondere standen dabei die Historie des Kulturhauses Alte Synagoge, der evangelischen Kirche, des Alten Rathauses und der Burganlage im Mittelpunkt.

Der Lyriker Robert Stripling weilt derzeit in der Burgenstadt, um Eindrücke für sein Schreiben zu sammeln. In der letzten Schulwoche bereicherte der Frankfurter den Deutschunterricht in den Oberstufenkursen der Singbergschule Wölfersheim. Nun näherte er sich mit Unterstützung des Vorsitzenden des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg, Uwe Müller, der Stadtgeschichte. Insbesondere standen dabei die Historie des Kulturhauses Alte Synagoge, der evangelischen Kirche, des Alten Rathauses und der Burganlage im Mittelpunkt.

"Das Stipendium des Hessischen Literaturrats bietet mir einerseits die Möglichkeit, an meinem Buchmanuskript weiterzuarbeiten; soll andererseits aber auch den Entstehungsprozess von Literatur in Wechselwirkung mit der Stadt und ihren Bewohnerinnen und Bewohnern erlebbar machen", beschreibt Stripling seine Aufgabe als Stadtschreiber.

"Es ist nicht selbstverständlich, genau hinzuschauen – ob in der Fremde oder im gewohnten Lebensraum." Die Führung mit Müller habe ihn daran erinnert, genau zu beobachten. "Der Ort, an dem Menschen leben, verrät viel mehr über den Umgang untereinander, als der getrübte Alltagsblick es sehen will."

Die Begehung habe für ihn zudem ein reiches Füllhorn an Sprachmaterial geboten. Aus seinen Texten wird der 1989 geborene Schriftsteller am Samstag, 6. Januar, um 20 Uhr im Kulturhaus Alte Synagoge lesen. (Foto: pv)

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