»Alter Nussbaum musste gefällt werden«

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Münzenberg (pm). Wut und Unverständnis haben zahlreiche Münzenberger nach der Fällung des alten Nussbaums neben einer der historischen Steinruhen geäußert. Es machten sogar Gerüchte die Runde, der Baum habe Umgestaltungsplänen des Freundeskreises Burg und Stadt Münzenberg weichen müssen. »Das ist falsch«, betonen Bürgermeisterin Dr. Isabell Tammer und Uwe Müller, Vorsitzender des Freundeskreises.

Stadt, Ortsbeirat und Freundeskreis bestätigen aber, dass es eine indirekte Verbindung gab: Eine Ortsbegehung mit dem Bezirksdenkmalpfleger führte auch zum Platz am Nussbaum. Hier plant der Freundeskreis für das 2022 stattfindende Jubiläum »50 Jahre neue Stadt Münzenberg« eine Aufwertung des Platzes (die WZ berichtete). Mit Blick darauf hätten die Verantwortlichen ein Gutachten für den Nussbaum in Auftrag gegeben. Über die Diagnose seien alle entsetzt gewesen: Der Baum-Doktor habe einen weit fortgeschrittenen, nicht mehr behandelbaren Pilzbefall festgestellt und zur sofortigen Fällung geraten, da Äste abbrechen oder der Baum umstürzen könne. »Wir mussten sofort handeln«, sagt Rathaus-Chefin Tammer. Die Untere Naturschutzbehörde habe umgehend die offizielle Fällgenehmigung geschickt. Baldmöglichst soll dort ein neuer Baum gepflanzt werden.

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