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Eine Gruppen-Collage der Fotofreunde Bad Vilbel im Skulpturenpark Niederhöchststadt.

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Mit viel Spaß am Fotografieren

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Die »Fotofreunde Bad Vilbel« bestehen seit einem Jahr. Zum ersten Geburtstag schenkten sich die neun Mitglieder der Gruppe eine Broschüre. Durch die erschwerten Startbedingungen ist der Zusammenhalt in der Gruppe ebenso gewachsen wie die Lust, mit der Kamera auf die Pirsch nach schönen, interessanten, realistischen oder künstlerischen Motiven zu gehen.

Ganz oben auf der Wunschliste: eine Ausstellung.

Am Ende der ersten Corona-Welle schlug am 1. Juli 2020 die Geburtstunde der »Fotofreunde Bad Vilbel«. Die Mitglieder sagen: »Wir sind kein Verein, sondern eine Gruppe!« Das heißt, dass es keinen Vorstand, keine Satzung und auch keine Beiträge gibt. »Wir sind eine lockere Gemeinschaft von Menschen, die Freude am Fotografieren haben. Einige Fotofreunde kennen sich bereits seit 2009, andere sind erst seit kurzem dabei«, informiert Klaus Knorr.

Bei der Gründung der Gruppe glaubten alle, dass »Corona bald überstanden sein wird«. Da dies nicht der Fall war, Treffen gar nicht oder nur beschränkt möglich waren, »haben wir uns immer am ersten Freitag im Monat zu einer Online-Konferenz verabredet. Durch den Lockdown haben unsere Videotreffen einen neuen Stellenwert erhalten«, sagt Günter Bodirsky. »Trotz der digitalen Treffen hat die Kommunikation in der Gruppe gut funktioniert. Wir mussten mehr Energie und Planung in die Vorbereitung stecken, aber am Ende war es für uns alle eine Bereicherung«, blickt Sylvia Harbig zurück. Nguyen Hien Luong nickt zustimmend und fügt hinzu: »Ein paar Mal haben wir uns im privaten Rahmen zum Austausch getroffen.« Dann fand das erste Treffen im öffentlichen Rahmen statt. Trotz Urlaubszeit waren vier der derzeit neun Mitglieder zum Treffen ins Haus der Begegnung gekommen. Auf dem Programm standen Austausch und Besprechung der Fotos zum Monatsthema »Tiere im Zoo«. Auf der Pirsch waren die Mitglieder im Opel Zoo. »Im Zoo zu fotografieren hat den Vorteil, dass die Tiere nicht wie in freier Wildbahn weglaufen können«, schmunzelt Klaus Knorr. Und keiner musste ins Auto oder Flugzeug steigen, um die Tiere fotografieren zu können. Die Herausforderung bei diesem Thema bestand darin, »den Zoo möglichst auf den Fotos unsichtbar zu machen«. »Wir haben alle Freude am Fotografieren und freuen uns über unsere Fotos«, betont Sylvia Harbig. »Jeder von uns hat andere Lieblingsmotive. Die Bandbreite reicht von Tieren, Menschen und Pflanzen über Landschaften und Makro bis zu Astrologie. Bei aller Individualität eint uns der gegenseitige Respekt und die Offenheit für abweichende Meinungen«, sagt Günter Bodirsky.

Von Kompakt- bis Bridgekameras

Auch bei der Ausstattung sind die Unterschiede groß. Einige fotografieren mit Smartphones, andere mit Kompakt- und Bridgekameras, weitere mit Systemkameras mit oder ohne Spiegel und einige schwören auf analoge Fotografie. »Das Ziel von uns allen ist, dass wir besser werden wollen. Wir helfen uns gegenseitig, haben Spaß daran, neue Aufnahme-Techniken zu erkunden«, informiert Nguyen Luong.

Dazu laden die Mitglieder ihre Fotos von Exkursionen auf eine interne Cloud, bewerten sie und erstellen ein Ranking. Die Auswahl wird dann bei den Online-Meetings oder Treffen besprochen. Klaus Knorr sagt: »Wir sehen uns die Fotos an und überlegen gemeinsam: ›Was ist gelungen?‹, ›Wie kann die Bildwirkung verbessert werden?‹ ›Wie können wir die Fotos so gestalten, damit sie interessant und spannend sind?‹«.

Trotz Corona war die Gruppe im ersten Jahr ihres Bestehens aktiv, hat sich herausfordernde Aufgaben gestellt. Dazu gehörten Wasser und Quellen ebenso wie die Suche nach Farb-Kontrasten und Farb-Harmonien.

Fündig werden sie im eigenen Garten ebenso wie in der Stadt, der Natur oder auf Reisen: »Es gibt überall tolle Orte, man muss nur mit offenen Augen durch die Welt gehen.«

Die Fotofreunde Bad Vilbel freuen sich über Kontakt und Austausch mit anderen Hobbyfotografen, Fotografen, Fotogruppen, aber auch mit Vereinen und Organisationen. Im Herbst plant die Gruppe eine Fotoexkursion durch Frankfurter Stadtteile. Auf der Wunschliste oben steht eine Ausstellung. Informationen, ausgewählte Fotos zu den monatlich wechselnden Themen sowie die erste Broschüre »Rückblick 2020/21 - Unser erstes Jahr« zum Herunterladen gibt es auf der Website www.fotofreunde-bv.de. Wer zur Gruppe Kontakt aufnehmen will, kann eine Mail an Klaus Knorr senden: info@kpknorr.de cf

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