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Die Gewinner des diesjährigen Hahnwettkrähens vor ihren »Champions«, den Hähnen.

Mit 58 Kikeriki zum Sieg

  • VonHolger Hachenburger
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Reichelsheim (hh). Mit großer Vollhaube und seiner kecken Haltung kommt er wie Rod Stewart im Konzert daher. Und ist ebenso stimmgewaltig: Der Paduer-Hahn von Yannick Petri. Mit einem 58-fachen Kikeriki krähte sich das Tier beim Hähnewettkrähen des Kleintierzuchtvereins Dorn-Assenheim (KZV) knapp auf den ersten Platz.

Dicht gefolgt war er von Jamie Scoggins Sebright-Hahn. Das Tier der Zwerghuhnkategorie fühlte sich unter den 21 Teilnehmern sichtlich wohl und verpasste das Siegertreppchen um nur zwei Rufe. Für den Vorsitzenden Christian Gäck ein Indiz, dass auch der züchterische Nachwuchs weiterhin kräftig mitmischt. Felix Mittig komplettierte die Siegerehrung mit dem dritten Platz, er war ebenfalls mit einem Sebright in den Wettbewerb gegangen.

Analog zu den Olympischen Spielen wurde Gold, Silber und Bronze verliehen - allerdings nicht als Medaille, sondern in Form eines Hahnes. Einen Futtergutschein gab es zudem obendrauf.

Prädikat »nachbarfreundlich«

Wegweisern hätte es an diesem Tag nicht bedurft, mussten die Besucher doch nur der Geräuschkulisse folgen. Denn hinter der Sport- und Festhalle trafen sie auf ein eigenartiges Spektakel: Vor den nummerierten Käfigen saßen konzentrierte Richter, die jedes Krähen notierten. Eine Stunde lang wurde jeder vernehmbare Laut gezählt, das Krähen penibel vom Gackern unterschieden und am Ende die lebhaftesten Tiere ausgezeichnet.

Sechs der Hähne verdienten sich das Prädikat »nachbarfreundlich« - denn sie bequemten sich keines Lautes. Ob die Ausstellung im November planmäßig stattfinden kann, ist für die Verantwortlichen des KZV aufgrund der Pandemie noch mit einem Fragezeichen verbunden.

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