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Kathrin Anders (r.) lobt das Engagement von FAB-Geschäftsführerin Karin Frech.

Von Mensch zu Mensch

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Karin Frech- "Was du mit FAB gemacht hast, ist großartig", sagte Kathrin Anders zu Karin Frech. Seit zehn Jahren lenkt Frech die Geschicke des Bildungsträgers Frauen Arbeit Bildung (FAB gGmbH) mit Hauptsitz in Friedberg. Um diese Leistung zu dokumentieren, warf Grünen-Landtagsabgeordnete Anders während einer Feierstunde zwei Zahlen in den Raum: Die Einnahmen haben sich seit 2009 von sechs auf zwölf Millionen Euro verdoppelt. Und die Anzahl der Mitarbeiter ist seitdem von 120 auf 480 gewachsen. FAB hat sich zum größten Bildungsträger im Wetteraukreis hochgearbeitet. Mit dem steigenden Angebot wuchsen auch die Herausforderungen. "Es ist ein tolles Team, das du hinter dir hast. Dein Blick in die Zukunft hat allen gutgetan." Frech nahm die Zuhörer mit auf eine kleine Zeitreise. Als sie am 1. Januar 2009 die Geschäftsführung übernahm, befand sich das Unternehmen in einer schwierigen Phase. Diese war von drastischen Einschnitten geprägt. Es seien schwierige und zum Teil unpopuläre Entscheidungen zu fällen gewesen, erinnerte sie. Viele Beschäftigte sind FAB seit zehn oder auch 20 Jahren treu geblieben. 2019 stehen noch einige Jubiläen zum Zehnjährigen an. "Am Ende trägt uns die gemeinsame Überzeugung. Mir war es immer wichtig, dass wir gemeinsam mit unserer Belegschaft etwas für die Menschen in der Region tun." Frech nannte ein paar Beispiele: die Schüler, die von den FAB-Schulbegleitern betreut werden, diejenigen, die im Haushalt durch "FABiS" Unterstützung erhalten, oder zahlreiche Kinder in den Kindergärten und Schulen, die das Essen aus der "KochFABrik" erhalten. "Solange ich bei FAB bin, wird es bei uns keinen Kartoffelbrei aus Pulver geben", kündigte die Geschäftsführerin an. FAB unterliege keinen Strategien zur Gewinnmaximierung und könne gestalten, ohne dass das Profitbedürfnis von Aktionären gestillt werden müsse. Das Geld, das FAB einnehme, könne dadurch immer wieder in die Mitarbeiter und die Region reinvestiert werden. Frech: "Das ist das, was mich weiterträgt und mich anspornt weiterzumachen." (pm)

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