Mark Mockstadt: »Kleinster Nenner«

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Ranstadt (pm). Zum jüngsten Streit mit den Grünen um die Mark Mockstadt erhält Florstadts Bürgermeister und Markmeister Herbert Unger Rückendeckung. Ranstadts Bürgermeisterin Cäcilia Reichert-Dietzel schreibt: »So nahe wie jetzt, waren wir uns in Sachen Beteiligungsquote an dem Gemeinschaftswald Mark Mockstadt noch nie.«

Gerüchte, dass die verantwortlichen Markvorstände die »Mark verkaufen wollen«, weist sie zurück. Es sei eine echte Chance, den Vorgaben der Revision des Wetteraukreises zur Klärung der Eigentümerquoten nachzukommen. An dem Gemeinschaftsmodell ändere sich nichts, es bleibe bei einer Gesellschaft bürgerlichen Rechts mit entsprechenden Anteilen.

Man habe eine Lösung finden müssen, die für alle akzeptabel sei und gewisse Abstufungen beinhalte, die die Fläche, den Bestand sowie die Bedeutung des Waldes berücksichtigt, erklärt Altenstadts Bürgermeister Norbert Syguda. Nach einstimmiger Auffassung des Markvorstands und einer gleichlautenden Empfehlung sei der Vorschlag nun der »kleinste gemeinsame Nenner«, auf den man sich verständigen konnte. Danach erhalte Florstadt 45 Prozent, Ranstadt 30 und Altenstadt 25 Prozent. Dies sei »eine absolute Vernunftentscheidung, die die Zukunft der Mark Mockstadt dauerhaft absichert«.

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