Ein Holzmast zum Nisten – aber nicht für Störche

  • schließen

Holzmaste als Nistgrundlage stehen in der Wetterau zuhauf. In den über 60 Stück nisten Weißstörche – nur nicht in Limeshain. Dort wurde gerade ein Mast samt Nistkasten für den Turmfalken aufgestellt. Der bei Landwirten beliebte Mäusejäger ist zwar keine bedrohte Art, hat aber Probleme, geeignete Nistmöglichkeiten zu finden. Als sogenannter Kulturfolger wäre er auch mit Nistplätzen in der Wohnbebauung zufrieden. Die bleiben ihm allerdings durch die moderne Bauweise zumeist verwehrt. Besser sei es ohnehin, ihm Nistmöglichkeiten in der bäuerlichen Kulturlandschaft zu schaffen, findet der NABU Limeshain. Das sei mit Nistkästen auf hohen Bäumen oder auf Masten möglich.

Holzmaste als Nistgrundlage stehen in der Wetterau zuhauf. In den über 60 Stück nisten Weißstörche – nur nicht in Limeshain. Dort wurde gerade ein Mast samt Nistkasten für den Turmfalken aufgestellt. Der bei Landwirten beliebte Mäusejäger ist zwar keine bedrohte Art, hat aber Probleme, geeignete Nistmöglichkeiten zu finden. Als sogenannter Kulturfolger wäre er auch mit Nistplätzen in der Wohnbebauung zufrieden. Die bleiben ihm allerdings durch die moderne Bauweise zumeist verwehrt. Besser sei es ohnehin, ihm Nistmöglichkeiten in der bäuerlichen Kulturlandschaft zu schaffen, findet der NABU Limeshain. Das sei mit Nistkästen auf hohen Bäumen oder auf Masten möglich.

In Rommelhausen gibt es schon einen Niststandort für den Turmfalken auf der Siloanlage der Firma Strauch. Dieser sei im vergangenen Jahr aber verwaist gewesen, berichtet NABU-Vorsitzender Manfred Vogt. Die Naturschützer wollten nun einem weiteren Paar eine Nistgelegenheit bieten. Weil am Ortsrand keine hohen Bäume stehen, war das Aufstellen eines Mastes die einzige Möglichkeit.

Die Idee dazu entstand am Runden Tisch Naturschutz, zu dem Bürgermeister Adolf Ludwig jedes Jahr Vertreter von Behörden und Naturschutzgruppen einlädt. Die Gemeinde stellte ein Wiesengrundstück zur Verfügung, die NABU-Gruppe den Nistkasten und den Mast, den wiederum Hessen Forst lieferte und die Ovag aufstellte.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare