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Grüner Märchenwelten und Schabbesbräuche

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Von: red Redaktion

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Auch der jüdische Friedhof in Ortenberg ist eine Station der Führung © pv

Limeshain/Ortenberg (pm). Die Natur- und Kulturführer Wetterau-Vogelsberg-Taunus bieten interessante Führungen mit viel Wissenswertem über die Region an. Dieses Mal geht es unter anderem um den Limeshainer Wald und das jüdische Leben in Ortenberg.

Am kommenden Samstag, 20. August, geht es auf Spurensuche in den Limeshainer Wald. »Es war einmal...«, so beginnen gerne Märchen. Erzählende Dichtung, freie Erfindung menschlicher Fantasie, unbekümmert von Logik, Zeit und Raum. Doch Märchen haben Lieblingsorte - und einer ist, gerade bei alten deutschen Volksmärchen, der Wald.

Sein äußeres und inneres Bild hat sich sehr gewandelt seit den Tagen der Römer und der Germanen und seit den mittelalterlichen Rodungen, als die Menschen Raum für Dörfer und Felder gewinnen wollten.

Dennoch gibt es in Limeshain einen Wald, der zwar mit vielen historischen Vermächtnissen zum Erkunden einlädt. Dieser Wald ist so vielfältig, dass sich ein Besuch lohnt. Kinder und Erwachsene gehen am Samstag, um 15.30 Uhr, auf eine Märchenreise durch den Limeshainer Wald. Auf einer kleinen Wanderstrecke (etwa zweieinhalb Kilometer) durchstreift man den Wald, sieht seine Schönheit und bekommt an verschiedenen Stationen Märchen oder Sagen erzählt, die den alten Wald als Raum der Fantasie erwähnen.

Treffpunkt für den Ausflug ist Rommelhausens Sportplatz. Das Erzähler-Team besteht aus Gabi und Jürgen Vogt, Claudia Stüdemann und Beatrice Niedt. Weitere Informationen, auch über Preise zur Teilnahme an dieser Führung, erhält man bei Jürgen Vogt unter Tel. 0 60 47/45 19.

Zu einem Stadtspaziergang von etwa anderthalb Kilometern Länge verbunden mit einer Spurensuche zum ehemaligen jüdischen Leben in Ortenberg lädt am Sonntag, 4. September, ab 15 Uhr, die Natur- und Kulturführerin Annette Miksch ein.

Wie gestaltete sich einst das jüdische Leben, die Arbeit und Religion an den Schauplätzen der Geschichte? In etwa anderthalb Stunden wird auch die Entwicklung der jüdischen Gemeinde und ihr Ende in der Zeit des Nationalsozialismus thematisiert.

Weitere Informationen zu dieser, auch für Jugendliche ab einem Alter von 14 Jahren geeigneten, Führung sowie zu Preisen erhalten Interessierte unter der Tel. 0 60 47/9 77 01 93 oder per E-Mail an die Adresse anmi@natur-kultur- wetterau.de.

Treffpunkt zur Führung ist der Carl-Fries-Platz vor der Sparkasse in Ortenberg. Für den Besuch des jüdischen Friedhofs ist eine Kopfbedeckung mitzubringen.

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