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Kita-Leiterin Sonja Scherf freut sich über die von Boris Meinzer übergebene Spende.

700 Euro aus Kräppelverkauf

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Limeshain (im). »Was steht vor der Tür, ist grün, gesund und klopft an?«, fragt Boris Meinzer die Vorschulkinder in der Kita »Wilde 13« in Hainchen. »Ein Klopfsalat!« Großes Gelächter bei den kleinen Mädchen und Jungen, die das Wortspiel begeistert aufnehmen und sich genauso über die »Wandarine« freuen, die von Haus zu Haus geht.

Der FFH-Redakteur und Comedian, Autor und Initiator der beliebten »Meinzer Fastnacht« in der Altenstadthalle, ist selbst dreifacher Vater - und diesmal in Hainchen unterwegs, um eine Spende in Höhe von 700 Euro an Kita-Leiterin Sonja Scherf zu übergeben. Nach dem fröhlichen Besuch bei den Kindern lassen sich die beiden einen Kräppel aus der Tüte schmecken, dies in Erinnerung an die diesjährige »Meinzer Fastnacht«, die als Benefizveranstaltung coronabedingt einen etwas anderen Charakter als in den Vorjahren angenommen hatte.

»Von einem Großevent mit 1000 Besuchern in der Altenstadthalle konnte unter Lockdown-Bedingungen ja keine Rede sein«, sagte Meinzer. »Mein Team und ich sind deshalb in Kooperation mit der Altenstädter Bäckerei Färber auf die Idee eines Kräppellieferdienstes zur Faschingszeit gekommen. Zudem entstand der Gedanke, den Reinerlös des Kräppelverkaufs nicht wie sonst üblich nur Altenstädter Schulen und Kitas zukommen zu lassen, sondern speziell die flutgeschädigten Betreuungseinrichtungen in der Region Bleichenbach, Stockheim und Büdingen zu bedenken.« So konnte Meinzer insgesamt 3300 Euro teils als Barspende, teils in Form von Spielsachen von ortsansässigen Firmen an den Kindergarten »Puzzle« in Bleichenbach, die Kita »Wassertröpfchen« in Büdingen und die Kita »Regenbogen« in Stockheim übergeben. Die Stockheimer Kinder wiederum sind wegen schwerer Wasserschäden an ihrer Kita aktuell auf verschiedene Einrichtungen der Umgebung verteilt, darunter auch das ehemalige Horthaus »Wilde 13« in Hainchen. Meinzer, dieser Tage selbst als »Wandarine« und Glücksbringer von Haus zu Haus bei den Jüngsten und ihren Erzieherinnen unterwegs, freut sich über die Dankbarkeit, die ihm überall entgegenschlägt - ebenso wie zuvor über die vielen Firmen und Privatpersonen, die seinen Kräppellieferdienst in Anspruch nahmen. FOTO: IM

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