Mit einem selbst gebastelten Adventskalender lässt sich die dunkle Jahreszeit verschönern - und die Zeit bis Weihnachten versüßen. Foto: dpa
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Mit einem selbst gebastelten Adventskalender lässt sich die dunkle Jahreszeit verschönern - und die Zeit bis Weihnachten versüßen. Foto: dpa

Mit Lego und Leckerlis

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Am Sonntag beginnt die Adventszeit. Dann wird Punsch getrunken, es werden Plätzchen oder Weihnachtsmärkte besucht. Und einer darf nicht fehlen: der Adventskalender. Tag für Tag erinnert er mit kleinen Geschenken daran, dass Weihnachten gar nicht mehr so lange hin ist. Welche Türchen die Wetterauer öffnen, haben sie der WZ verraten.

Selbst gemacht, gekauft oder geschenkt bekommen - viele Menschen haben einen Adventskalender zu Hause. Manche basteln und verschenken selbst gefüllte Kalender mit kleinen, individuellen Präsenten. Genau das hat auch Elisabeth Langer aus Nieder-Mörlen vor. In ihrer Tasche befinden sich Musterlocher und Stifte. Damit will die 33-Jährige für ihre Söhne einen Adventskalender gestalten. Ihre Mutter habe dafür extra kleine Säckchen genäht. Im Wechsel dürfen die Kinder dann ab Sonntag die Beutel öffnen. "Es ist mir sehr wichtig, dass die Kinder abwarten können", betont sie.

Es gibt es aber auch Kinder, die ihren Eltern einen Adventskalender basteln. Anna Rückbrodt schenkt ihrem Vater jedes Jahr einen mit Rubbellosen. Sie selbst kaufe sich einen Schokoladenkalender. "Als Kindheitserinnerung", sagt die 21-jährige Rosbacherin. Max aus Bad Nauheim ist mit seinen acht Jahren selbst noch ein Kind und hat von seiner Mutter Agnes Gesior einen Lego-Kalender mit Harry-Potter-Thema bekommen. Gleichwohl hat sie einen Kalender selbst gebastelt und die Beutel mit Süßigkeiten gefüllt.

Die Brüder von April Summerfield bekommen immer noch immer einen Kalender von ihren Eltern geschenkt. Die 20-Jährige brauche ihn nicht mehr. Sie habe früher einen Schokoladen-Adventskalender gehabt, für ihren Eltern aber einen gebastelt - mit Schlüsselanhängern, Sprüchen und gemalten Bildern. "Oft werden sehr unnötige Adventskalender verschenkt", findet die Friedbergerin.

"Bierkalender"? Nein, danke

Auch die Bad Nauheimerin Ute Hinkel hält nichts von den "neumodischen Kalendern", die zum Beispiel mit Alkohol befüllt sind. "›Bierkalender" haben für mich mit Tradition nichts mehr zu tun". Die 68-Jährige und ihre Tochter schenken sich jedes Jahr traditionelle Kalender mit Bildern, erzählt sie.

Auch anderen "besten Freunden" kann man eine Freude machen: Ramona Haas hat einen Adventskalender für ihren Hund angeschafft - mit kleinen Leckerlis. Die Tüten seien etwas kleiner als bei dem, den sie für ihren Freund gemacht habe, erzählt die 37-jährige aus Ober-Widdersheim. Sie hoffe natürlich, auch selbst noch einen zu bekommen.

Da kann sich die Bad Nauheimer Freundin von Almin Velic glücklich schätzen. Der Rüsselsheimer hat ihr gleich zwei Kosmetik-Kalender geschenkt. "Sie konnte sich nicht entscheiden, welchen sie nehmen will. Also hab ich ihr einfach beide gekauft." Für ihn selbst hätten Adventskalender wenig Bedeutung, er wolle ihr aber gerne eine Freude machen, sagt der 19-Jährige.

Diese Ansicht teilt Dorothee von Grodek. Die Bad Nauheimerin hat allerdings eine andere Art gefunden die Vorfreude auf Weihnachten zu zelebrieren: "Jeden Tag zünde ich eine Stumpenkerze an und denke an meine Kinder, die verstreut in der Welt sind".

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