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Kleine Kelterpause beim »Mostfest to go« des Chrores.

Leckereien für zu Hause

  • VonAnnette Hausmanns
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Langenhain-Ziegenberg (hau). Das Mostfest des Gesangvereins Liederkranz hat Tradition. Die »To go«-Variante ist neu - zwar nicht ganz »freiwillig«, aber unter den gegebenen Bedingungen durchaus reizvoll, wie sich vergangenen Samstag herausstellen sollte. Zahlreiche Mostfest-Fans folgten der Einladung der kreativen Sängerschar, sich die frisch zubereiteten Leckereien am Dorfgemeinschaftshaus abzuholen, statt sich gemütlich davor niederzulassen.

Apfelmus und Pfannkuchen

Noch dazu hatte der »Liederkranz« Glück, dass er in diesem Jahr für den Tag vor dem Tag der Deutschen Einheit und auch dem Erntedankfest eingeladen hatte. Wollte der Chor doch am Feiertag gerne den Festgottesdienst in der evangelischen Pfarrkirche seines Heimatdorfes musikalisch gestalten.

Während der Sonntag regnerisch war, schien beim »Mostfest to go« am Samstag die Sonne. »Unser erstes afrikanisches Mostfest eben«, scherzte Willi Liebert, Vorsitzender des Liederkranzes, im Hinblick auf die Schreibweise »To go«.

Trotz einer vergleichsweise schlechten Apfelernte - »die Trockenjahre wirken nach« - hatte Liebert an seiner selbst gebauten Kelter meist alle Hände voll zu tun.

Unterdessen backten seine Weggefährten Apfel- und Kartoffelpfannkuchen und kochten Apfelmus. Außerdem brieten sie Würstchen und füllten frischen Most ab, alles in - meist - mitgebrachte Behältnisse. Sehr zur Freude der Wanderer und Radfahrer fehlten frische Torten und Kuchen ebenso wenig wie Marmeladen, Gelees und Kirschkernkissen aus Langenhain-Ziegenberger Küchen und Nähstuben. Umgekehrt freuten sich die Sänger des Liederkranzes gerade auch unter den Pandemiebedingungen über eine kleine Aufbesserung der Vereinskasse.

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