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IMPULS

Krise und Dankbarkeit

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Die Corona-Krise löst vieles aus: Verunsicherung, Angst, Überwältigung, Ja, die Lage ist ernst, und wir alle haben große Verantwortung für die Verlangsamung der Ausbreitung des Virus. Aber viel hängt davon ab, mit welcher Haltung wir der Herausforderung begegnen. Vielleicht kann es hilfreich sein, die Situation nicht nur aus einer Perspektive der Angst, sondern auch die Perspektive der Dankbarkeit bewusst zu schärfen.

Wofür können wir jetzt (noch) dankbar sein? Einige Ideen:

Für alle Menschen, die sich engagieren, in den Arztpraxen, den Krankenhäusern, der Pflege, der Virusforschung, Ehrenamtliche.

Für all das, was wir haben und für selbstverständlich nehmen: fließend Wasser und Seife, Elektrizität, Wohnraum, Nahrungsmittel, die Natur.

Für Möglichkeiten des Kontakts, die wir jetzt intensiver nutzen können: Telefon, E-Mail, Soziale Medien.

Für die Familie, für Rituale und Praktiken, die uns helfen: Gebete, Musik hören und musizieren, Kerzen anzünden.

Vieles ist noch möglich. Manchmal muss man sich das bewusst in Erinnerung rufen:

»Lobe den Herrn, meine Seele und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat! (Psalm 103, Vers 2).

Pfr. Christoph Baumann ,

Ev. Markuskirchengemeinde Butzbach

In dieser schweren Zeit der Corona-Krise hat sich das evangelische Dekanat Wetterau dazu entschieden, sich für jeden Tag einen geistlichen Impuls zu überlegen und diesen den Lesern der Wetterauer Zeitung zur Verfügung zu stellen. FOTO: PV

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