Bei der Kreistagswahl im Wetteraukreis sind immer noch nicht alle Stimmen ausgezählt.
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Bei der Kreistagswahl im Wetteraukreis sind immer noch nicht alle Stimmen ausgezählt.

Kommunalwahl im Wetteraukreis

Kreiswahl in der Wetterau: Ergebnisse „frühestens am Donnerstag“

  • Philipp Keßler
    vonPhilipp Keßler
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Auch Tage nach der Kommunalwahl im Wetteraukreis steht das vorläufige amtliche Endergebnis der Kreiswahl noch nicht fest. Es fehlen noch Ergebnisse aus drei Wahlbezirken.

Wetteraukreis - Als letzte Kommune hängt es an der Stadt Friedberg: Auch drei Tage nach der Kommunalwahl im Wetteraukreis steht das vorläufige amtliche Endergebnis für die Kreistagswahl noch nicht fest. Stand Mittwochabend (17.03.2021) sind 313 von 316 Bezirken ausgezählt, über den Tag hatten vor allem drei Briefwahlbezirke in Bad Nauheim sowie einer in Florstadt die Wahlhelfer auf Trab gehalten – am Abend fehlten dann »nur« noch drei Bezirke aus der Kreisstadt.

Friedbergs Bürgermeister Dirk Antkowiak sagte am Mittwochabend auf Anfrage dieser Zeitung, die Kreiswahl werde »frühestens am Donnerstag« fertig ausgezählt sein. Seine Mitarbeiter hätten dafür noch über 9000 Briefwahlstimmen bei jeweils bis zu 81 Stimmen pro Person auszuzählen. Für den Donnerstag hatte auch Kreissprecher Michael Elsaß am Mittwoch eine Pressemitteilung zu den Wahlen des Kreisparlaments angekündigt. Ob es angesichts der Verzögerung bei der Auszählung dazu kommen wird, ist noch offen.

Kreiswahl in der Wetterau: Leichte Veränderungen im Vergleich zum Trendergebnis

Stand jetzt hat sich durch die Auszählung der Stimmen, in denen kumuliert und panaschiert wurde, in vier Fällen noch etwas in Sachen Sitzverteilung getan. Die SPD verbesserte sich im Vergleich zum Trendergebnis leicht auf 21,2 Prozent und kommt damit nun auf 17 statt 16 Sitze. Einen Sitz verloren – 15 statt 16 – haben derweil die Grünen, die rund 1,5 Prozentpunkte eingebüßt haben und am Mittwochabend auf 18,5 Prozent der Stimmen standen. Ebenfalls einen Sitz verloren hat die AfD – nun sechs statt sieben –, obwohl sie nur knapp 0,6 Prozentpunkte verloren hat. Einen Sitz mehr haben dafür die Freien Wähler, die dank leichter Zugewinne auf sieben Mandate bei 8,1 Prozent kommen. (phk)

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