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Kerckhoff-Klinik: Bislang nur britische Mutation nachgewiesen

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Nach dem Auftreten der britischen Coronavirus-Mutation in der Wetterau stellt sich auch die Frage, wie die Bad Nauheimer Kerckhoff-Klinik reagiert. Wie die WZ berichtete, kommt dieser Klinik als Level-1-Haus bei der Versorgung von Covid-19-Patienten eine besondere Bedeutung zu.

In den vergangenen Monaten wurden nicht dringende Eingriffe verschoben, um sich verstärkt auf Covid-19-Patienten zu konzentrieren. »Die Belastung ist nach wie vor hoch. Nach zwischenzeitlicher kurzer Entspannung gibt es jetzt wieder hohe Belegungsgrade auf Intensiv- und Isolationsstationen. Personal aus dem Haus muss nach wie vor hier aushelfen, somit ist die Zahl bepflegbarer Betten sowie die Zahl der medizinischen Eingriffe im Hause reduziert«, erläutert Prof. Hossein-Ardeschir Ghofrani, ärztlicher Geschäftsführer der Kerckhoff-Klinik. Bei sehr wenigen ihrer Patienten sei die britische Variante nachgewiesen worden.

Das Labor habe die britische Mutation sowohl bei eigenen Patienten, als auch bei Tests nachgewiesen, die für das Gesundheitsamt gemacht worden seien. »Die brasilianische und südafrikanische Variante haben wir bisher nicht nachgewiesen. Wir halten unsere Hygiene- und logistischen Maßnahmen fortwährend auf einem hohen Niveau. Diesbezüglich ändert sich durch die Mutationen nichts«, teilt Ghofrani weiter mit - und fügt hinzu: »Wir bleiben weiterhin hochaufmerksam, informieren, schulen, schützen und passen unsere Abläufe und Maßnahmen immer den neuesten wissenschaftlichen und medizinischen Erkenntnissen an.« Am wichtigsten bleibe eine möglichst schnelle Versorgung mit genug Impfstoff, um das Personal, die Patienten und die Bevölkerung immunisieren zu können. agl

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